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Hoffnung auf Blitz-Comeback Skhiri trainiert mit Maske – Trio wieder eine Option für den Kader

Ellyes Skhiri vom 1. FC Köln am 2. November 2022 am Geißbockheim.

Ellyes Skhiri, Spieler des 1. FC Köln, steht am 1. November 2022 mit Gesichtsmaske wieder auf dem Platz.

Ein Blitz-Comeback, eine weitere Kader-Option für Nizza und ein kurzer Schreck – das FC-Training am Mittwoch bot einiges an Nachrichtenwert für die Beobachter.

Dieses Comeback wäre so wichtig! Der 1. FC Köln darf auf eine Blitz-Rückkehr von Ellyes Skhiri (27) hoffen. Der Tunesier absolvierte das Abschlusstraining vor dem Euro-Endspiel in der Conference League gegen OGC Nizza (3. November, 21 Uhr RTL und im Liveticker auf EXPRESS.de) mit einer Spezialmaske.

Kölns Dauerläufer hatte sich beim wichtigen 1:0-Sieg beim 1. FC Slovacko das Jochbein gebrochen, als er einen unabsichtlichen Schlag von Gegenspieler Merchas Doski (22) abbekommen. Nur wenige Tage später steht der Mittelfeldspieler nun schon wieder auf dem Trainingsplatz. „Er hat keine Probleme mit der Maske“, sagte Steffen Baumgart (50) nach dem Training.

Optimismus bei Ellyes Skhiri

Thomas Kessler (36) bestätigte am Rande der Einheit im Franz-Kremer-Stadion gegenüber EXPRESS.de diesen Eindruck: „Er macht einen sehr guten Eindruck und es ist natürlich eine Option, dass er am Donnerstag spielt.“

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Der FC kann ab sofort aber nicht nur wieder auf Skhiri zurückgreifen. Mit Jeff Chabot (24), Mathias Olesen (21) und  Jan Thielmann (20) kehrt ein Trio ins Kölner Aufgebot zurück.

Vor allem Youngster Thielmann machte am Mittwoch einen richtig guten und vor allem fitten Eindruck. Der schnelle Angreifer dürfte damit zumindest eine Option für den Kader sein. Ein Einsatz von Anfang an kommt nach den langen Pausen für alle aber noch nicht in Frage. „Wir sind froh, dass sie wieder da sind. Sie sind aber noch nicht da, wo wir sie haben wollen. Sie werden, wenn überhaupt, später ins Spiel kommen“, sagte Baumgart auf der Pressekonferenz vor der Partie.

Endlich mal gute Nachrichten von der Personal-Front, nachdem dem FC zuletzt das Pech an den Füßen klebte. Noch am Dienstag bestätigte sich die bittere Diagnose bei Florian Dietz, der mit einem Kreuzbandriss bis zum Saisonende ausfällt.

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Auch das Abschlusstraining lief nicht ohne Zwischenfall ab. Nachdem sich Nikola Soldo (21) vor Schmerzen auf dem Boden krümmte, sah es so aus, als würde das Lazarett erneut größer werden. Zur Erleichterung aller stand der Neuzugang nach kurzer Behandlungspause aber wieder auf.

Baumgarts süffisanter Kommentar: „Jungs, bitte steht schneller auf, sonst habe ich derzeit das Gefühl, dass ich den Hubschrauber kommen lassen muss.“

Zwei schlechte Nachrichten gab es dann aber doch vom Training: Kapitän Jonas Hector (32) musste mit Sprunggelenks-Problemen weiter passen und Mark Uth (31) fällt sogar bis zur WM aus. (kem)

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