FC-Transfer Heldts letzter Schuss muss sitzen – neue Gerüchte um Argentinien-Stürmer

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Horst Heldt vom 1. FC Köln wirkt nach der Niederlage bei Arminia Bielefeld nachdenklich.

Köln – Der FC hat noch einen Transfer-Pfeil im Köcher – aber wohin wird Horst Heldt (50) schießen?

Nach den ersten beiden Bundesliga-Spieltagen ist offensichtlich geworden, dass es eigentlich in allen Mannschaftsteilen brennt. Doch nach den Verpflichtungen von Sebastian Andersson (29, sechs Millionen Euro), Ondrej Duda (25, 6,5 Millionen Euro) und Dimitrios Limnios (22, drei Millionen Euro) sowie der Ausleihe von Tolu Arokodare (19, 300.000 Euro Leihgebühr) reicht die Kohle lediglich noch für einen Schuss.

Transfermarkt: 1. FC Köln hat noch Handlungsbedarf

Doch wofür soll das Geld ausgegeben werden? Für einen neuen Rechtsverteidiger, einen zusätzlichen Stürmer, damit man es Frederik Sörensen (28) in Zukunft erspart, für die letzten fünf Minuten sinnfrei vorne reingeworfen zu werden oder für eine zusätzliche Option auf den Außen. Denn da klemmt es nach den Verletzungen von Florian Kainz (27) und Ismail Jakobs (21) plötzlich auch gewaltig.

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Das gab auch Heldt offen zu: „Es verschieben sich manchmal Prioritäten, bestes Beispiel ist die lange Verletzung von Florian Kainz. Wir bleiben offen, was das angeht.“

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Florian Kainz fällt beim 1. FC Köln auf unbestimmte Zeit aus.

Horst Heldt lässt sich beim 1. FC Köln nicht in die Karten schauen

Ob jetzt deshalb aber ein neuer Linksaußen kommt, ließ Heldt offen. Er will sich nicht in die Karten schauen lassen, was die Aktivitäten auf dem Spielermarkt angehen. „Wir werden sehen, was noch bis zum 5. Oktober passiert. Ich will mich dazu weiter nicht äußern“, sagte der FC-Geschäftsführer schmallippig.

Auf konkrete Positionen angesprochen wich Heldt aus. „Ich weiß, dass Leute einzelne Positionen bei uns ausgemacht haben. Das werde ich aber nicht kommentieren. Wir müssen das intern für uns entscheiden.“

Mitchell Weiser von Bayer Leverkusen ein Kandidat für den 1. FC Köln?

Eine interessante Personalie ließ er ebenfalls unkommentiert: Mitchell Weiser (26) steht beim Rhein-Rivalen Bayer Leverkusen auf der Abschussliste, spielt in den Planungen von Trainer Peter Bosz (56) keine Rolle mehr. Der Troisdorfer, der seine gesamte Jugend beim 1. FC Köln verbracht hat, hat nie einen Hehl aus seiner Liebe zum Klub gemacht. Ein Mann, der die jahrelangen Probleme auf rechts beheben könnte.

Immerhin bestätigte der FC-Boss, dass der FC noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen will, Spielraum hat man vom Vorstand bekommen. „Solange das Fenster offen ist, müssen wir flexibel sein. In unseren Gremien wird das auch so gesehen. Unsere Gedankengänge sind nicht abgeschlossen.“

1. FC Köln: Gerüchte um Argentinien-Stürmer Nahuel Bustos

Neue Gerüchte kamen unterdessen am Sonntag um Angreifer Nahuel Bustos (22) auf. Der argentinische Angreifer vom Erstligisten Club Atlético Talleres soll laut dem Sender TyC Sports beim FC, aber auch beim Rheinland-Rivale Bayer Leverkusen sowie bei Hertha BSC auf dem Zettel stehen.

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Nahuel Bustos (l.), hier in einem Spiel für die argentinische U23-Nationalmannschaft, soll beim 1. FC Köln auf dem Zettel stehen.

Der Stürmer soll seit Tagen individuell trainieren, um seinen Wechsel nicht zu gefährden. Talleres-Präsident Andrés Fassi (58) habe sich in Europa zudem schon mit den interessierten Klubs getroffen – auch in Köln soll der Klubchef Station gemacht haben. Konkret nennt der Bericht ein FC-Angebot in Höhe von mehr als fünf Millionen Euro. Talleres wolle aber deren zehn für seinen Stürmer.

Bustos, der auch für die argentinische U23-Nationalmannschaft aufläuft, hatte in der abgelaufenen Erstliga-Saison neun Toren und vier Assists in 20 Spielen aufgelegt. „Der Abgang von Nahuel Bustos ist sehr wahrscheinlich“, wird Fassi zitiert. Offenbar scheint sich Heldt ernsthafter mit einem möglichen Deal zu beschäftigen.

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