Stimmen zur Derby-Pleite FC sauer auf sich selbst: „Da fehlen einem die Worte“

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Timo Horn zog sich nach Abpfiff enttäuscht die Handschuhe aus.

Köln – Von wegen Wende, die Sieglos-Serie des 1. FC Köln geht weiter!

Bei der 1:3-Derby-Pleite gegen Borussia Mönchengladbach hatte die Mannschaft von Markus Gisdol zu keinem Zeitpunkt eine wirkliche Chance. Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Timo Horn: „Wenn der Einsatz und die Aggressivität nicht stimmen...“

FC-Trainer Markus Gisdol: „Gladbach hat verdient gewonnen. Wir haben gegen einen starken Gegner gespielt, der uns in der Anfangsphase große Schwierigkeiten bereitet hat. Es gab Phasen, in denen wir das Spiel ausgeglichen gestalten konnten, aber in der Summe hat uns Gladbach wenig erlaubt. Wir sind an unsere Grenzen gekommen, haben aber versucht, nicht aufzustecken. Nach dem 0:3 war es dann schwierig, das 1:3 ist zu spät gefallen. Man hat heute gesehen, warum Gladbach gegen Real Madrid spielt und wir gegen den Abstieg.“

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Torhüter Timo Horn: „Unsere Wut war nicht zu sehen. Für ein Derby war es nicht das, was wir auf den Platz bringen wollten. Wir waren chancenlos in den ersten Minuten. Wir haben Gladbach zu Torchancen eingeladen und, das muss man ganz klar sagen, verdient verloren. Ob es an der Umstellung in der Abwehr lag, werden wir analysieren. Union Berlin hat Gladbach in dem System sehr gut verteidigt, wir haben das in der Form nicht hinbekommen. Wenn der Einsatz und die Aggressivität nicht stimmen, dann kannst du jedes System der Welt spielen. Alle Zweikämpfe waren auf Seiten der Gladbacher. Wir sind mit dem Start nicht zufrieden. Wir stehen da mit null Punkten. Auch wenn viel Kritik aufkommt, müssen wir als Mannschaft zusammenstehen und uns gemeinsam rausarbeiten. Die Mannschaft ist völlig intakt, daran liegt es mit Sicherheit nicht. Nach der Länderspielpause werden wir die Spiele mit neuer Kraft angehen.“

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Marius Wolf stand gegen Gladbach erstmals für den 1. FC Köln auf dem Rasen.

Debütant Marius Wolf: „Ich bin kurzfristig gekommen, ich wollte der Mannschaft helfen. Wenn wir ein bisschen länger das 2:0 halten, dann können wir vielleicht noch was machen. Aber Gladbach hat das auch gut gespielt. Ich habe es im Training gesehen: Da ist Zug drin. Wir haben auch im Spiel gekämpft. Wir werden jetzt die zwei Wochen trainieren und wollen es danach schon besser machen.“

1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach – die Einzelkritik zum Derby

Elvis Rexhbecaj: „Das ist schwer zu begreifen“

Torschütze Elvis Rexhbecaj: „Bitter. Wir hatten uns für die ersten drei Spiele viel vorgenommen. Gegen Hoffenheim und Bielefeld haben wir Punkte verschenkt, und heute die ersten 20 Minuten verpennt. Wir haben dem Gegner zwei Tore geschenkt und mussten uns bei Timo bedanken, dass wir nicht schon höher zurückliegen. Bei dieser Anfangsphase fehlen einem die Worte, auch auf dem Platz. Das ist schwer zu begreifen. Wir müssen in der Länderspielpause arbeiten und weiter an uns glauben. Wir machen viel zu viele Fehler.“

Sportchef Horst Heldt: „Wir müssen das Spiel analysieren. In den ersten 20 Minuten hatten wir keinen Zugriff, das hat nicht funktioniert. Wir haben die Zweikämpfe nicht gewonnen oder nicht geführt. In der zweiten Halbzeit haben wir es ein Stück weit besser gemacht, aber verdientermaßen verloren. Der Elfmeter war aus meiner Sicht keiner. Der Schiedsrichter hat mir gesagt, der Gladbacher sei zuerst am Ball gewesen – aber das ist aus unserer Sicht anhand der Bilder nicht erkennbar. Das wurde nicht überprüft, das ist ärgerlich. Aber Gladbach war heute in allen Belangen besser, das müssen wir aufarbeiten, auch wenn viele Spieler in der Länderspielpause nicht da sind.“

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Elvis Rexhbecaj und Markus Gisdol nach Derby-Abpfiff

Gladbach-Trainer Marco Rose: „Ein wichtiger Sieg für. Es tut gut, mit den ersten drei Punkten so richtig in der Saison anzukommen. Die ersten 20 Minuten meiner Mannschaft waren richtig gut. Dann kam ein Fehler, den ich ungern sehe, und der den Gegner zurück ins Spiel hätte holen können. Das ist, was ich heute bemängele. Wir dürfen dem Gegner keinen Strohhalm hinhalten.“

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Finanzboss Alexander Wehrle (in der Halbzeit): „Die ersten 20 Minuten waren echt schwierig, wir waren hinten nicht gut sortiert. Dann sind wir gut ins Spiel gekommen und es war ausgeglichen. Timo hat uns mit drei überragenden Paraden im Spiel gehalten, dann sind die Tore schnell gefallen. Wir hätten die Möglichkeit gehabt zurückzukommen, haben das aber nicht geschafft.“

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