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Frustrierende Derby-Klatsche Für den FC schlägts gegen Gladbach 13

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Ratlos: Sebastiaan Bornauw war bei der Derby-Pleite gegen Mönchengladbach noch der beste Profi des 1. FC Köln.

Köln – Zwölf Spiele hatte der 1. FC Köln saisonübergreifend nicht mehr gewonnen – im Derby schlug es für die Mannschaft von Markus Gisdol jetzt 13! Sportchef Horst Heldt zerknirscht: „Die Borussia war uns in allen Belangen überlegen.“

Mit 1:3 (0:2) verloren die Gastgeber vor 300 Zuschauern eine Partie, in der auf dem Rasen, aber auch auf der Trainerbank ein Klassenunterschied erkennbar wurde. „Ein wichtiger und sehr verdienter Sieg von uns. Jetzt sind wir in der Saison angekommen“, freute sich Gladbachs Trainer Marco Rose.

1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach – die Einzelkritik zum Derby

Markus Gisdols Dreierketten-Plan ein Rohrkrepierer

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Klare Zuordnungen, ein deutlicher Plan, die Elf von Fohlen-Coach Marco Rose dominierte die umformierte Kölner Truppe nach Belieben. Markus Gisdols Idee mit der Dreierkette beim 1. FC Köln, in der der erst vor gut vier Wochen aus dem Urlaub gekommene Frederik Sörensen sein Startelf-Comeback gab, wurde zum 45-minütigen Rohrkrepierer.

Gisdol: „Man kann mit Sechser- oder Achterkette spielen, das hilft bei so einem Zweikampfverhalten auch nicht.“

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Bediente Kölner: Frederik Sörensen (r.) und Rafael Czichos

Gleich die Anfangsphase gehörte den Gästen: Nach zwei starken Paraden von Timo Horn war der Keeper gegen Alassane Plea machtlos, Rafael Czichos hatte mal wieder einen folgenschweren Stellungsfehler begangen (14.).

Beim zweiten Treffer waren es dann allerdings wieder die beiden Horns, die schlecht aussahen: Jannes ließ Stefan Lainer laufen und Timo den Ball ins kurze Eck passieren (16.).

Sebastian Andersson verpasst den Anschluss

Immerhin: Der FC konnte sich ein bisschen fangen, wäre durch Sebastian Andersson beinahe zum Anschluss gekommen (18.). Nach einem Patzer von Yann Sommer traf der Schwede aber nur den Pfosten. Doch die spielerische und taktische Überlegenheit der Gäste blieb über die gesamte erste Halbzeit für die 300 Zuschauer schmerzhaft erkennbar.

Am Sky-Mikro gestand FC-Finanzchef Alexander Wehrle zur Pause: „Die ersten 20 Minuten waren schon schwierig. Wir waren nicht sortiert, Timo hat uns mit überragenden Aktionen im Spiel gehalten. Dann sind die Tore schnell gefallen, wir haben den Anschlusstreffer verpasst.“

Leon Draisaitl sieht Debüt von Marius Wolf

Zur Pause verwarf Gisdol sein Experiment mit der Dreierkette, Czichos musste Neuzugang Marius Wolf weichen, der nur einen Tag nach seiner Verpflichtung unter den Augen des Chips mampfenden NHL-Superstars Leon Draisaitl die Wende bringen sollte.

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Hatte auch keinen Spaß: NHL-Profi Leon Draisaitl auf der FC-Tribüne. 

Doch daraus wurde nichts. Auch mit einem Vierer-Abwehrverbund gab es keinerlei Ideen in der Vorwärtsbewegung und nach hinten die üblichen Aussetzer: Kingsley Ehizibue ging zu ungeschickt gegen Thuram im Strafraum hin, den fälligen Elfmeter verwandelte Lars Stindl sicher – 0:3 (56.).

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Jannes Horn im Zweikampf mit Gladbachs Jonas Hofmann.

Gisdol: „Man hat heute gesehen, warum Gladbach gegen Real Madrid spielt und wir gegen den Abstieg. Gegen so einen Gegner muss für uns alles stimmen, um einen Punkt zu holen.“

Frustriert saß er auf der Bank, Kölns-Coach war mit seinem Derby-Latein am Ende. Daran änderte auch der Sonntagsschuss von Elvis Rexhbecaj zum 1:3 nicht wirklich was (84.). Das war zu wenig und das was kam, kam viel zu spät. Keeper Timo Horn: „Unsere Wut war nicht zu sehen. Für ein Derby war es nicht das, was wir auf den Platz bringen wollten.“ 

Und es bleibt die Frage: Wie will der FC endlich die Wende zum Erfolg schaffen?

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