Stimmen zum FC-Punkt Gisdol: „Keine Ahnung, ob das für mich ein Endspiel war“

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FC-Trainer Markus Gisdol vor der Partie am 20. März gegen den BVB am Sky-Mikrofon. Am Ende holte seine Mannschaft ein 2:2.

Köln – Der FC hat die Überraschung gegen den BVB knapp verpasst. Gegen Borussia Dortmund gab es für den 1. FC Köln am Ende nur ein 2:2. „Nur“ deshalb, weil die Kölner ein gutes Spiel ablieferten und bis zur 90. Minute mit 2:1 geführt hatten. EXPRESS hat die Stimmen zum Spiel.

  • 1. FC Köln spielt 2:2 gegen Borussia Dortmund
  • Die Stimmen zum Spiel
  • Ismail Jakobs: „Die drei Punkte hätten so gutgetan“

Marius Wolf, der vom BVB an den 1. FC Köln ausgeliehen ist, über…

…die Partie: „Wenn wir kurz vor Schluss 2:1 führen, dann müssen wir Spiel dreckig nach Hause bringen – vor allem im Abstiegskampf. Wenn vor dem Spiel einer sagt, dass wir einen Punkt gegen Dortmund holen, dann hätten wir das unterschrieben. Aber wenn du das Spiel siehst, dann ärgerst du dich, dass du das Spiel nicht gewonnen hast.“

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…die Tatsache, dass die Mannschaft mit dem Rücken zur Wand die besten Leistungen zeigt: „Wenn ich das wüsste, dann würde ich es vorher schon umstellen. Was wir heute gemacht haben, das müssen wir jedes Spiel zeigen, wie wir uns in die Zweikämpfe geworfen haben, wir haben Dortmund nicht ins Spiel kommen lassen. Die Anfangsphase haben wir zwar verschlafen, aber danach haben wir sofort den Schalter umgelegt und gut ins Spiel gefunden. Wir haben auch gar nicht so unverdient geführt. Es war klar, dass Dortmund viel Ballbesitz haben wird, aber bis auf die ersten und letzten paar Minuten haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht.“

Markus Gisdol: „Keine Ahnung, ob das für mich ein Endspiel war“

FC-Trainer Markus Gisdol: „Ich habe keine Ahnung, ob das für mich ein Endspiel war. Die Leistung hat uns bestärkt auf unserem Weg. Wenn wir so eine stabile Leistung abliefern, haben wir mehr Chancen, in den nächsten Wochen die Punkte einzufahren. Wir hätten lieber die drei Punkte gehabt, der eine tut uns aber auch gut. Wir haben gut ins Spiel gefunden und Haaland nicht mehr ins Spiel kommen lassen. Wir haben eine sehr engagierte, gute läuferische Leistung gebracht. In der zweiten Halbzeit hat Dortmund wenige Chancen gehabt. Haaland verteidigt über 90 Minuten keine Mannschaft der Welt aktuell. Wir hätten beim Stand von 2:1 den ein oder anderen Konter besser ausspielen können. Wir waren nah dran, das Spiel zu gewinnen. Wir wollten Erling Haaland ins Sandwich nehmen und doppeln. Was gut gelungen ist, dass wir keine aufgerückten Ballverluste hatten.“

Ismail Jakobs: „Mein Tor war wichtig in dieser Situation, geiler wäre es natürlich mit drei Punkten am Ende. Mir persönlich tut es aber sehr gut. Die drei Punkte hätten so gutgetan, auch für die gesamte Situation im Verein. Deshalb überwiegt im Moment die Frustration wegen dem letzten Gegentor. Dortmund hat irgendwann selber gemerkt, dass wir besser in die Zweikämpfe kommen, am Anfang hatten wir noch ein bisschen gepennt. Dann haben wir uns aber selber ins Spiel zurückgekämpft.“

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Ismail Jakobs (r.) am 20. März im Zweikampf mit Dortmunds Reinier.

Ondrej Duda: „Wir waren nah dran an den drei Punkten. Ich bin traurig, unsere Fans hätten dieses Spiel hier in diesem Stadion sicher genossen. Wir haben hart dafür gearbeitet, um Tore zu schießen. Und dann kassieren wir diese Tore, da müssen wir konzentrierter werden. Dortmund macht mit einem Pass das 1:0. Das ist zu einfach. Ich hätte Jonas Hector am liebsten bis zum Schluss auf dem Platz gehabt, aber seine Kondition ist nach seiner Verletzung noch nicht so weit. Es ist gut, ihn wieder auf dem Rasen zu haben.“

Edin Terzic: „Glückwunsch an den 1. FC Köln“

FC-Verteidiger Rafael Czichos: „Wir wollten das Zentrum extrem kompakt machen, Hummels und Can mit zwei Stürmern anlaufen. Bis auf die ersten zehn Minuten in der ersten Halbzeit hat das ganz gut geklappt. Wir haben es den Dortmundern echt schwer gemacht. Am Ende ist es dann sehr bitter, dass wir uns dann nicht belohnen. Auch weil wir heute offensiv deutlich präsenter waren als in den Spielen zuvor. Ein Punkt ist relativ wenig für die Konstellation, die in der Bundesliga unten herrscht. Darum heißt es, diesen Mut von heute mit in die nächsten Spiele nehmen.“

BVB-Trainer Edin Terzic: „Glückwunsch an den 1. FC Köln für die engagierte Leistung. Wir haben nach der Chance zum 2:0 das Spiel aus der Hand gegeben. In der zweiten Halbzeit war es ein bisschen wie Basketball, da ging es nur noch hin und her. Wir hatten die besseren Chance, aber das Unentschieden ging in Ordnung.“

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