FC-Stimmen Euro-Ansagen & Modeste-Geständnis: „Der Trainer war sauer“

1.FC Köln vs. Arminia Bielefeld, 31. Spieltag, 23.04.2022, 15.30 Uhr, Jubel nach dem Tor zum 1:0 durch Mark Uth (1. FC Köln), Bild: Herbert Bucco

Die FC-Profis jubeln am Samstag (23. April 2022) gegen Arminia Bielefeld nach dem 1:0-Treffer durch Mark Uth.

Der Europa-Traum lebt. Der 1. Köln gewann am Samstag am 31. Spieltag mit 3:1 gegen Arminia Bielefeld. EXPRESS.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Der FC darf weiter von Europa träumen! Am Samstag (23. April 2022) gewann Köln mit 3:1 gegen Kellerkind Arminia Bielefeld. EXPRESS.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt.

FC-Torschütze Anthony Modeste (34): „Es war ein hartes Stück Arbeit. In der Halbzeit war der Trainer ein bisschen sauer, weil wir nicht das gemacht haben, was er wollte. Am Ende haben wir drei Punkte. Wir haben jetzt noch drei Spiele, die wir einfach gewinnen müssen, dann sind wir da, wo alle hinwollen. Es ist immer gut, gefeiert zu werden, die Leute waren zwei Jahre nicht im Stadion, genießen das jetzt. Wir geben Gas auf dem Platz, gewinnen, was gibt es Besseres. Diese Saison ist es wie ein Déjà-vu, wir sind gut dabei, die Euphorie ist wie in 2017. Wir wünschen uns, dass wir die Europa League schaffen.“

Köln-Mittelfeldspieler Salih Özcan (24): „Wir wussten, dass die Bielefelder mit viel Kampf kommen wollen und den mussten wir annehmen. Wir wollten in die Zweikämpfe gehen und unser Spiel machen, das haben wir über die kompletten 90 Minuten gemacht. Wir stellen uns auf die Gegner ein und versuchen das umzusetzen, was wir vorhaben, das sieht man auch in den letzten Wochen. Der Weg ist noch nicht vorbei. Die nächsten Spiele werden hart, auch gegen Augsburg, die gegen den Abstieg kämpfen. Die werden alles reinwerfen. Wir schauen von Spiel zu Spiel und wenn wir weiter so spielen, dann dürfen wir schon auf etwas hoffen.“

Alles zum Thema Mark Uth
  • FC legt wieder los Tests, Trainer-Verstärkung, Baustelle: So läuft der Baumgart-Start
  • Nach Europapokal-Wette von Uth Nächster FC-Fan präsentiert sein Star-Tattoo
  • Nach Europapokal-Einzug FC-Fan löst kuriose Tattoo-Wette mit Mark Uth ein – Köln-Star reagiert
  • FC-Zeugnis Teil II Modeste der Mann der Saison, einer kassiert die Fünf: Die Noten der FC-Offensive
  • FC-Urlaubsalbum Kölner Euro-Helden tanken Sonne: Party mit Ex-Kollegen – einer schmiss Hochzeits-Sause
  • Kracher-Video Baumgart auf dem Camping-Platz: So haben Sie die FC-Stars noch nie gesehen
  • Stimmen zum Drama-Finale in Stuttgart FC-Angreifer Uth: „Da können wir sehr stolz drauf sein“
  • FC-Einzelkritik Eine Eins und eine Fünf bei spannendem Finale in Stuttgart
  • Mehr als ein Euro-Trostpreis für den FC Von Riga bis Ronaldo – so geil wird die Conference League
  • Bundesliga-Spieler des Monats FC-Durststrecke hält an: Uth geht trotz besserer Statistik leer aus

Steffen Baumgart: „Wir sehen, welchen Weg wir noch vor uns haben“

FC-Trainer Steffen Baumgart (50): „Das Ergebnis ist das, was wir uns vorgestellt haben. Man muss aber auch mal sagen, dass vieles nicht so gepasst hat. Bielefeld war in ein paar Situationen dichter am 2:2 dran als wir am 3:1. Wenn wir geradlinig gespielt haben, dann sah es gut aus, das haben wir aber zu wenig gemacht. Entscheidend war, dass die Jungs, was die Mentalität und Laufbereitschaft betrifft, das abrufen, was sie abrufen können. Es war ein Spiel, wo ich sage, da sehen wir, welchen Weg wir noch vor uns haben.“

FC-Torschütze Mark Uth (30): „Selber zu treffen, ist etwas ganz Besonderes. Und dann auch noch vor den eigenen Fans, an einem Samstagnachmittag gibt es nichts Schöneres. Der Rausch war in der zweiten Halbzeit aber etwas unterbrochen. Glücklicherweise ist nichts passiert und wir haben einen Konter perfekt ausgespielt. Jetzt haben wir Augsburg vor der Brust, die sind immer eklig. Dafür müssen wir alles reinhauen, denn wir wollen den Traum Europa unbedingt wahr machen. Dafür müssen wir am besten die letzten drei Spiele gewinnen.“

FC-Sechser Ellyes Skhiri (26): „Das war heute ein schweres Spiel für uns. Bielefeld hat bis zum Schluss gekämpft. Wir haben erneut große Leidenschaft und Mentalität gezeigt, was enorm wichtig ist. Nach dem 2:1 hat Bielefeld natürlich noch mal alles nach vorne geworfen. Wir konnten spät noch das 3:1 erzielen und damit die Partie entscheiden. Wir sind sehr glücklich über die drei Punkte. Die Mannschaft spielt eine großartige Saison, unser Selbstvertrauen wächst von Spiel zu Spiel weiter.“

FC-Lizenzspielerleiter Thomas Kessler (36): „Wir mussten heute unseren Job machen, das war gar nicht so einfach. Wir haben heute gemerkt, was es bedeutet, gegen Mannschaften zu spielen, die in der Bundesliga ums Überleben kämpfen. Wir haben vorher betont, dass unsere Mannschaft keinen Meter weniger gehen darf. In einigen Situationen hatten wir unsere Probleme. Am Ende war es eine gute kämpferische Leistung, auch mit spielerischen Akzenten. Marvin ist sehr wichtig für uns, er hat uns oft im Spiel gehalten. Heute gehört er für mich zu den Matchwinnern.“

Bielefeld-Trainer Marco Kostmann (56): „Wir wollen unseren Auftritt in unserer Geschlossenheit, im Engagement verbessern. Das habe ich über weite Strecken gesehen. Aber im Fußball geht es nicht um weite Strecken, sondern um das, was vor den Toren passiert. Und das war der Unterschied. Wir haben zweimal nicht gut in der Box verteidigt, haben kurz vor Schluss noch die Chance zum Ausgleich, der verdient gewesen wäre. Dann waren wir aber nicht gut in der Konter-Verteidigung. Und wenn die Mannschaft einen Lauf hat, ein Selbstverständnis hat, zusammenzuspielen, passiert das so. Es ist ärgerlich, dass wir uns nicht belohnen konnten.“

Bielefeld-Keeper Stefan Ortega (29): „Wir haben verloren, bei uns geht es nur um Punkte, also ist es scheiße. Die Scheiße, die wir gemacht haben, haben wir jetzt schon länger gemacht. Die hat uns in diese Situation gebracht. Wir laden Köln in einem ausgeglichenen Spiel dreimal ein, verlieren 1:3 und ehrlich gesagt könnte ich einfach nur kotzen.“

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.