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Nur eine Minute gespieltFC-Zaubermaus rückt in Augsburg in den Fokus

Der 1. FC Köln hat im Winter ein Top-Talent vom FC Bayern ausgeliehen. Bislang kam Felipe Chávez nur eine Minute zum Einsatz. Das könnte sich in Augsburg ändern.

Der 1. FC Köln geht arg geschwächt in die Partie beim FC Augsburg (Freitag, 27. Februar 2026, 20.30 Uhr, Sky und Liveticker auf EXPRESS.de). Mit Jan Thielmann, Linton Maina, Sebastian Sebulonsen, Alessio Castro-Montes oder Joel Schmied fallen wichtige Profis aus.

Die Frage ist: Wer bedient Ragnar Ache? Denn auch hinter Said El Mala steht noch ein kleines Fragezeichen. Zumindest wird es für einen Startelf-Einsatz wohl eher nicht reichen.

Kölns Felipe Chávez gegen Augsburg in der Startformation?

El Mala lieferte gegen Hoffenheim die Flanke, die Stürmer Ragnar Ache zum Jahrhundert-Fallrückzieher nutzte. FC-Coach Lukas Kwasniok sagte zu dem Treffer: „Solch ein Tor werden die Menschen, die im Stadion waren, vielleicht nie mehr sehen. So in der Luft zu stehen …“

Dann sprach der Coach über mögliche Flankengeber für Ache: „Es gibt genug Jungs, die in der Lage sind, Ragnar zu bedienen. Jakub Kaminski, Luca Waldschmidt, Marius Bülter oder auch Felipe Chávez.“ Apropos Chávez – wo steht die Zaubermaus, die im Winter vom FC Bayern kam?

Bislang stand der 18-jährige Peruaner nur eine Minute gegen Leipzig auf dem Platz. Gegen Stuttgart und Hoffenheim war er ohne Einsatz im Kader. Kwasniok erklärt, warum er ihn bislang nicht häufiger eingesetzt hat: „Leipzig, Hoffenheim oder Stuttgart schaffen es, dich sehr schnell unter Druck zu setzen. Man muss kompakter verteidigen. In Augsburg kann ich mir vorstellen, dass sich das gesamte Spiel verändern wird, sodass die Qualitäten von Chávez vermehrt gefragt sein werden. Auch er spielt eine Rolle in meinen Überlegungen.“

Doch Kwasniok will noch die restlichen Stunden bis zum Anpfiff warten und überlegen: „Wie wir es genau machen, weiß ich bisher nicht. Dann schauen wir mal, ob er uns von Beginn an helfen kann, oder der Mannschaft von der Bank aus Impulse geben wird.“

Könnte sein, dass Kwasniok weitere Youngster ins kalte Wasser werfen wird. Vor allem auf der Rechtsverteidigerposition ist Köln aktuell ohne Alternativen: „Ich habe das Gefühl, dass wir in den vergangenen Spielen stabil waren, da will ich nicht so viel verändern. Und deshalb ist es in meinen Gedanken nicht weit hinten in der Schublade, dass wir einen jungen Spieler laufen lassen. Sie bringen das Potenzial mit, sonst würden sie nicht bei uns trainieren.“ Kwasniok denkt dabei an Cenny Neumann (19) und David Fürst (18), die beide als Rechtsverteidiger auflaufen könnten: „Ich scheue mich nicht davor, die Jungs reinzuwerfen.“

Said El Mala jubelt nach einem Tor für den 1. FC Köln.

„Hätte kein Problem damit“

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