Der 1. FC Köln will am Freitag beim FC St. Pauli den nächsten Dreier unter Trainer René Wagner einfahren. Der Coach verriet seinen Plan und zeigte eine breite Brust.
Riesen-Chance in St. PauliFC-Coach Wagner mit klarer Ansage und Mini-Rotation

Volle Kapelle im Saisonendspurt! Vor dem wichtigen Spiel beim FC St. Pauli kann der neue FC-Trainer René Wagner aus dem Vollen schöpfen.
Am Freitagabend (17. April 2026, 20.30 Uhr, Sky und Liveticker auf EXPRESS.de) will der 1. FC Köln einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt tätigen. Wagner sagte am Mittwoch auf der Pressekonferenz im Geißbockheim: „Der Sieg gegen Bremen hat der Mannschaft Selbstvertrauen gegeben. Die Jungs wirken noch einen Zacken fokussierter, weil sie wissen, dass wir in St. Pauli eine Riesen-Chance haben.“
1. FC Köln ohne Verletzungssorgen Richtung Millerntor
Personell und taktisch lässt sich René Wagner sogar ein wenig in die Karten schauen, das zeugt von Selbstbewusstsein. Er macht eine klare Ansage, dass die Kölner dominant am Millerntor auftreten wollen: „Ich bin froh, dass sich die Jungs gegen Bremen belohnt und wir den gegnerischen Strafraum oft gut besetzt haben. Daran müssen wir anknüpfen. Wir wollen uns noch mehr in der gegnerischen Hälfte festsetzen.“
Gegen Bremen startete Wagner mit folgender Formation: Schwäbe – Sebulonsen, Simpson-Pusey, Özkacar, Lund – Johannesson, Martel – Thielmann, Kaminski, El Mala – Ache. Vor dem Pauli-Spiel sagte Wagner: „Man könnte mit der gleichen Elf starten oder etwas verändern. Noch sind wir dabei, uns etwas zu überlegen, aber es gibt beide Gedankenspiele.“
Wahrscheinlich sind es ein oder zwei Änderungen, also nur eine Mini-Rotation. Für Thielmann könnte beispielsweise Alessio Castro-Montes starten. Wagner erklärt: „Man kann an ein, zwei Positionen etwas verändern, um uns auch auf den Gegner einzustellen.“ Zum Belgier meinte der Coach: „Alessio ist auf jeden Fall ein Startelf-Kandidat.“
In der Innenverteidigung setzt er wohl wieder auf die beiden Leihspieler Özkacar und Simpson-Pusey. Wagner erklärte: „Ich bin froh, dass aktuell beide da sind. Aber ich bin auch froh, dass Rav van den Berg, Joel Schmied, Dominique Heintz oder Sebastian Sebulonsen, der auch mal innen spielen kann, da sind. Wir haben viele Spieler für zwei Positionen.“
Ob er Cenk und Jahmai gerne länger in Köln sehen will? „Das ist jetzt nicht meine Aufgabe, darüber nachzudenken. Wir haben ein wichtiges Spiel auf St. Pauli, dafür kommen beide infrage. Ob das Leihspieler sind oder nicht, macht für mich keinen Unterschied. Die Tendenz, dass beide draufbleiben, ist sehr stark.“

