Lukas Kwasniok weilt derzeit offenbar im Urlaub. Über seine sportliche Zukunft nach seiner Köln-Zeit ranken sich erste Gerüchte.
Köln-Vertrag als KnackpunktZieht es Kwasniok zurück in die 2. Liga?

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Konnte sich nicht über die gesamte Saison als Trainer beim 1. FC Köln halten: Lukas Kwasniok.
Lukas Kwasniok könnte schon bald wieder auf der Trainerbank sitzen!
Beim Karlsruher SC soll der Ex-FC-Trainer laut „Kicker“ ganz oben auf der Liste stehen – als Nachfolger von Christian Eichner, der den Zweitligisten im Sommer nach mehr als sechs Jahren womöglich in Richtung Wolfsburg verlassen wird.
Für Kwasniok wäre es eine Rückkehr mit Geschichte
Laut Bericht sollen die Badener sogar einen Flieger nach Gran Canaria gechartert haben, um ein erstes Gespräch zu führen. Kwasniok verbringt demnach dort derzeit seinen Urlaub.
Ob aus dem Interesse eine Verpflichtung wird, ist offen. Klar aber ist: Für den 44-Jährigen wäre es kein fremdes Terrain. Kwasniok war einst selbst Jugendspieler beim KSC, trainierte dort später die U17 und U19 und betreute sogar die Profis im Dezember 2016 für zwei Pflichtspiele interimistisch – beide endeten damals 0:0.
Über Carl Zeiss Jena, den 1. FC Saarbrücken und den SC Paderborn führte sein Weg im vergangenen Sommer 2025 schließlich nach Köln. Dort übernahm der Trainer als Bundesliga-Neuling beim Aufsteiger und legte einen bemerkenswerten Start hin.
Doch nach nur zwei Siegen in fünf Monaten trennte sich der FC am 22. März von ihm. Co-Trainer René Wagner ist seitdem im Amt, legte seinerseits einen sauberen Trainer-Start mit vier Punkten aus zwei Spielen hin und steht in Köln vor seinem ersten großen Trainer-Vertrag.
Der Knackpunkt für eine Kwasniok-Vepflichtung beim KSC ist allerdings das liebe Geld. Der Trainer steht immer noch in Köln unter Vertrag – und zwar bis 2028. Damit wäre eine Ablöse fällig.
Diese würde nur entfallen, sollte der FC noch absteigen. Dann wäre der Trainer ab 1. Juli vertragslos. Doch danach sieht es aktuell gar nicht aus. Fünf Punkte trennen die Kölner vom Relegationsplatz. Mit einem Sieg beim FC St. Pauli am Freitagabend wäre so gut wie alles klar mit dem Klassenerhalt.
Ursprünglich galt Tobias Strobl vom SC Verl als Topkandidat in Karlsruhe. Das Interesse soll aber inzwischen erkaltet sein – nicht zuletzt wegen der Ablösevorstellungen des Drittligisten. (oke)
