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EXPRESS-Bericht über LeiheEl-Mala-Verbleib? FC-Präsident: „Wir wären ja bescheuert“

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Said El Mala ist seit Monaten das bestimmende Thema beim 1. FC Köln. Einen Verbleib über den Sommer hinaus hat man beim Klub aber längst noch nicht abgeschrieben – darüber sprach jetzt auch Präsident Jörn Stobbe.

Was passiert im Sommer mit Said El Mala (19)? Diese Frage ist beim 1. FC Köln omnipräsent. Ein millionenschwerer Rekord-Abgang galt bisher als wahrscheinlichste Variante – es mehren sich jedoch die Berichte, dass auch ein Köln-Verbleib zumindest nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen ist.

EXPRESS.de berichtete am Dienstag, dass eine Entscheidung über einen Abgang längst noch nicht gefallen ist. Die Hoffnung, dass El Mala in der kommenden Saison doch noch mit dem Geißbock auf der Brust aufläuft, besteht durchaus beim FC.

FC-Präsident über El Mala: „Werde ihm ein Angebot machen“

Wie könnte eine Lösung aussehen? El Mala (Vertrag läuft noch bis 2030, ohne Ausstiegsklausel) wird im Sommer für eine klubinterne Rekordsumme – wohl nach England – verkauft und anschließend direkt zurück nach Köln ausgeliehen.

Und auch FC-Präsident Jörn Stobbe (60) hat die Hoffnung auf einen El-Mala-Verbleib jetzt genährt. Im Podcast „L'Immo“, dass der FC auf jeden Fall nichts unversucht lassen wird, den 19-Jährigen noch zu halten.

Kurz vor der El-Mala-Thematik hatte Stobbe noch die Strahlkraft des FC hervorgehoben: „Nachweislich ist der 1. FC Köln immer noch der Verein – unter anderem neben Bayern und Dortmund – mit den meisten Fans.“

Das könne natürlich auch bei El Mala ein Faustpfand sein. „Natürlich können wir ihm ein Umfeld bieten, in dem er sich wunderbar entwickeln kann. Er ist ein ganz junger Spieler, hochtalentiert. Natürlich werden wir ihm ein Angebot machen mit unserem Umfeld, nicht nur finanziell – aber auch finanziell. Er hat einen Vertrag, der noch richtig lange läuft“, sagte Stobbe auf El Mala angesprochen.

Dass man beim FC längst noch nicht zu 100 Prozent mit einem Abgang rechnet, bestätigte Stobbe indirekt mit seinen Aussagen: „Wir wären ja schön bescheuert, einen so tollen Spieler einfach frühzeitig gehen zu lassen.“

Fest steht aber auch: Bei den Gehaltsangeboten aus England kann der FC nicht mithalten. In Köln verdient er aktuell rund eine Million Euro im Jahr, die Topverdiener am Geißbockheim bekommen etwas mehr als das Doppelte. Brighton bietet alleine im ersten Jahr über fünf Millionen Euro. Die 

El Mala selber ließ zuletzt mit seinen Aussagen nach dem 3:1-Sieg gegen Werder Bremen aufhorchen, als er sagte: „Was passiert, kann ich nicht sagen. Ich habe noch fünf Spiele zu gehen, da gebe ich alles.“

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