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Zweiter WM-Einsatz für FC-Star Skhiri mit kuriosem Missgeschick – Tunesien vor dem Aus

Ellyes Skhiri beschwert sich bei Daniel Siebert.

Tunesiens Ellyes Skhiri (1. FC Köln) beschwert sich im Spiel gegen Australien (26. November 2022) beim deutschen WM-Schiedsrichter Daniel Siebert.

Ellyes Skhiri steht bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar vor dem Aus mit Tunesien. Bei der Pleite gegen Australien unterlief ausgerechnet dem Star vom 1. FC Köln ein kurioses Missgeschick.

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar hat gerade erst so richtig begonnen, da könnte sie für den einzigen Profi des 1. FC Köln schon wieder vorbei sein. Denn Ellyes Skhiri (27) steht nach dem 0:1 gegen Australien (26. November 2022) bereits vor dem Aus mit Tunesien.

Bei der Niederlage gegen die „Socceroos“ unterlief ausgerechnet dem FC-Star ein ganz kurioses Missgeschick: Denn vor der Entstehung des letztlich entscheidenden 0:1 stolperte Skhiri im Mittelfeld über den deutschen Schiedsrichter Daniel Siebert (38)!

Australien trifft nach Skhiri-Unfall mit Schiedsrichter Daniel Siebert

Während sich Kölner noch beim Unparteiischen über den unglücklichen Zusammenprall beschwerte, rollte der australische Angriff weiter. Nach einer abgefälschten Flanke von Craig Goodwin nickte in der Mitte Stürmer Mitchell Duke vom japanischen Zweitligisten Fagiano Okayama den Ball zur Führung ein (23.). Skhiri war danach außer sich und suchte das Gespräch mit dem Referee. Doch Siebert ließ nicht mit sich reden – der Treffer zählte.

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Von den Tunesiern, die Geheim-Favorit Dänemark im ersten Spiel ein respektables Unentschieden abgetrotzt hatten, kam im ersten Durchgang zu wenig. Die beste Chance auf den Ausgleich hatte Mohamed Dräger (26). Der Schuss des Mittelfeldspielers, der einst unter FC-Trainer Steffen Baumgart (50) in Paderborn spielte, wurde allerdings in letzter Sekunde geblockt (41.).

Skhiri, der erneut 90 Minuten durchspielte, und seine Teamkollegen stemmten sich im zweiten Durchgang zwar gegen die Niederlage, wirklich gefährliche Abschlüsse hatten die „Adler von Karthago“ aber nicht.

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Nach dem 0:0 zum Auftakt gegen Dänemark sind die Nordafrikaner mit einem Punkt nach zwei Spielen Tabellen-Letzter in Gruppe A. Sollte Tunesien nach der Gruppenphase ausscheiden, gibt es trotzdem einen warmen Geld-Regen für den FC.

Denn jeder Klub kassiert für jeden abgestellten WM-Profi rund 10.000 Euro pro Tag. Die Abstellungsperiode der FIFA begann am 14. November. Wenn Tunesien am 1. Dezember abreisen würde, wären das dann 18 Tage – und 180.000 Euro für den FC.

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