Bitterer WM-Start für Marc Cucurella! Der spanische Nationalspieler wird von den eigenen Leuten ausgebuht und als Verräter beschimpft.
Nach EM-Aufreger 2024Jetzt wird Cucurella sogar von Spanien-Fans angefeindet: „Judas!“
Für Marc Cucurella (27) wurde der Startschuss zur WM 2026 in Atlanta zu einem Fiasko. Seine spanische Mannschaft kam gegen den Außenseiter Kap Verde trotz riesiger Favoritenrolle nicht über ein ernüchterndes 0:0 hinaus.
Doch das war nicht alles. Wie „ESPN“ meldet, buhten ihn die spanischen Fans bei jeder Aktion am Ball gnadenlos aus und schrien ihm „Judas“ entgegen.
Pikant: Barcelona verdient am Deal kräftig mit
Der Hintergrund für den Zorn der eigenen Anhängerschaft ist sein hochkontroverser Transfer zu Real Madrid. Am Montag wurde der Deal publik gemacht: Der Defensivmann kommt vom Londoner Klub FC Chelsea zu den „Königlichen“. Die Ablösesumme beträgt 55 Millionen Euro, sein neues Arbeitspapier in Madrid ist bis 2032 datiert.
Die Brisanz des Wechsels liegt in seiner Vergangenheit: Seine fußballerische Ausbildung genoss Cucurella ab 2012 beim Erzfeind FC Barcelona, für den er im Oktober 2017 einmal bei den Profis auflief. Das berichtet „Sport-Bild“.
Coach Luis de la Fuente zeigte sich von den feindseligen Rufen unbeeindruckt. Er ließ seinen Schützling bei dessen 25. Einsatz für Spanien die kompletten 90 Minuten auf dem Feld.
Die Ironie der ganzen Sache? Während die Anhänger wüten, freut sich ausgerechnet der FC Barcelona über den Transfer. Laut Informationen der spanischen Publikation „Mundo Deportivo“ fließt eine Ausbildungsentschädigung von etwa 1,35 Millionen Euro an den Verein.
Von Cucurella persönlich gibt es zu den Geschehnissen bislang kein Statement. Seine Lebensgefährtin Claudia Rodriguez hingegen fand auf Instagram bewegende Worte, um sich von London zu verabschieden.
Sie schrieb: „Ich weiß nicht, wie ich mich von meinem Zuhause verabschieden soll. Vielen Dank an alle, die diese Erfahrung mit mir geteilt haben; ich bin so dankbar für alles, was wir in den letzten Jahren gemeinsam erlebt haben.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
