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Verschiedene InteressenBeim Poker um Said El Mala droht mächtig Zoff

Der 1. FC Köln hat mit Said El Mala ein echtes Juwel in seinen Reihen. Im Hintergrund finden seit Monaten wilde Verhandlungen statt. Der FC will den Spieler natürlich nur zum höchsten Preis abgeben. Doch wo liegt dieser? Und welche Rolle spielt die Familie El Mala?

Seit sieben Monaten baggert der Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion am intensivsten an Köln-Stürmer Said El Mala (19). Der Verein aus England hatte schon vor der U19-Europameisterschaft 2025 das Werben mit einem ersten Angebot über gut drei Millionen Euro gestartet.  

Kölns Sportchef Thomas Kessler war nicht bereit, das Talent für diese Summe ziehen zu lassen. Er verlängerte stattdessen den Vertrag mit Said bis 2030 (ohne Ausstiegsklausel) und hob sein Gehalt auf knapp eine Million Euro pro Jahr an. Das sorgte erst einmal für Ruhe in der Causa El Mala. Im Hintergrund baggerte Brighton aber weiter intensiv an Said. Zuletzt soll der Klub bereit gewesen sein, 35 Millionen Euro sofort zu zahlen, weitere fünf Millionen in bestimmten Erfolgsfällen. Zudem hätte der FC bei einem Weiterverkauf 15 Prozent erhalten.

Mutter Sabrina El Mala will ihre Söhne in der Nähe haben

Doch plötzlich soll sich Brighton aus dem Poker verabschiedet haben, weil der FC deutlich mehr fordert. Beim FC ist man der Ansicht, dass El Mala bei einem Verkauf über 50 Millionen Euro einbringen kann, sollte er wider Erwarten noch auf den WM-Zug aufspringen, träumt man von sogar 60 bis 70 Millionen Euro. Die Frage ist: Verpasst der FC jetzt den goldenen El-Mala-Moment? Aktuell hat der Klub nämlich gar kein Angebot mehr vorliegen. Zur Wahrheit gehört auch: Der FC wäre auf solche Transfereinnahmen angewiesen, um weiter zu wachsen.

Im Hintergrund gibt es zudem klare Gedanken der Familie, die dem FC nicht in die Karten spielen. Said und Maleks Mutter, Sabrina El Mala, will eigentlich nicht, dass ihre Söhne ins Ausland wechseln. Die Eltern Sabrina und  Mohammed haben die Geschäfte übernommen, nachdem sich die Familie El Mala vom langjährigen Berater Daniel Ducoffre-Schildt getrennt hatte. Sabrina, die früher in einer Zahnarztpraxis arbeitete, hält jetzt die Hände schützend über ihre Söhne – und will logischerweise mitentscheiden, was mit ihren Kindern passiert. 

Beim FC wurde Tim Steidten als Kaderplaner geholt. Er arbeitete zuletzt bei West Ham United als Technischer Direktor. Man munkelt, dass Steidten auch nach Köln gelotst wurde, um mit seinen guten Kontakten in die Premier League El Mala bestmöglich nach England zu verkaufen. Die Familie hat aber wohl etwas dagegen.

Nach EXPRESS.de-Informationen hat kein Klub derzeit Interesse, deutlich über 40 Millionen Euro zu investieren. Viele Top-Klubs aus England haben einige Talente wie El Mala in ihren Reihen. Der FC Chelsea hatte zum Beispiel auch Interesse, El Mala zu verpflichten. Nach einem Kauf wollte man ihn direkt an den Partnerklub RC Straßbourg verleihen. Beim 1. FC Köln wollte man das offenbar nicht, man würde El Mala lieber selbst noch ein Jahr ausleihen, damit er weiter mit dem Geißbock auf der Brust spielt. Doch dem Premier-League-Klub sollen die Bedingungen am Geißbockheim nicht professionell genug gewesen sein. 

Zerplatzen die großen FC-Träume bei El Mala, den man einst für 350.000 Euro von Viktoria Köln geholt hat? Das 40-Millionen-Euro-Angebot von Brighton ist erst einmal vom Tisch. Im deutschen Fußball verfolgt man die Entwicklungen mit Spannung. Viktoria Köln hat sich kürzlich vorzeitig die vertraglich verankerte zehnprozentige Weiterverkaufsbeteiligung abkaufen lassen. Nach Informationen von EXPRESS.de für drei Millionen Euro. Zwei Millionen fließen sofort, mit weiteren 250.000 jährlich wird die restliche Million in vier Jahren abgestottert. Die Viktoria traut dem Geschacher und Gepoker um El Mala nicht und nimmt lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

In der Bundesliga lauern Vereine wie Eintracht Frankfurt, der VfB Stuttgart, RB Leipzig oder Borussia Dortmund auf ein Schnäppchen. Mutter El Mala plädierte schon einmal für einen Wechsel zum BVB. Wenn sie ihre Söhne jetzt unbedingt bei den Schwarz-Gelben unterbringen will, damit Said in der Champions League spielen kann und nur 30 Autominuten von der Heimat Krefeld entfernt trainiert, würde der FC sicherlich kein 40-Millionen-Angebot bekommen. 

Sollte Dortmund dann 25 Millionen Euro bieten, bleibt nicht viel hängen. Abzüglich der drei Millionen für Viktoria, Beraterbeteiligungen und Steuern würde der FC vielleicht zwischen zwölf und 15 Millionen Euro bekommen. Viel zu wenig für einen Spieler wie El Mala. 

Kessler würde einen Verkauf unter Wert zu Recht verhindern wollen. Zoff scheint programmiert. Das schlimmste Szenario für alle FC-Fans: Brighton-Trainer Fabian Hürzeler, der El Mala unbedingt haben wollte und wohl nur bei den Engländern bleibt, wenn er das internationale Geschäft erreicht (aktuell Platz sechs in der Tabelle), wechselt nach Leverkusen.

Dank einer Klausel könnte Bayer den Trainer im Sommer für rund 13 Millionen Euro aus dessen Vertrag (bis 2027) kaufen. Wenn der Coach dann bei Leverkusen seinen Wunschspieler El Mala holen will, dürften am Geißbockheim bei allen Bossen die Alarmglocken schrillen. 

Dann würde Kölns neuen Kaderplaner Steidten die Vergangenheit wieder einholen: Er war als damaliger Leiter der Leverkusener Scoutingabteilung eine zentrale Figur, als Bayer im Jahr 2020 Florian Wirtz vom FC unters Bayerkreuz holte. Landet jetzt auch noch El Mala bei Bayer, wäre das für viele eine Katastrophe!

Kabarettist Serdar Somuncu steht im Rahmen des Podcasts „BOYGROUP“ auf der Bühne.

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