Trotz Angeboten von Giganten wie Liverpool und Barcelona fiel die Wahl von Kennet Eichhorn auf Bayer Leverkusen. Die intensive Bemühung hat sich ausgezahlt.
Top-Klubs ausgestochenAnsage an die Liga! Bayer krallt sich Mega-Talent
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Ein Transfer-Hammer zum Start in den Sommer bei Bayer Leverkusen! Im Wettbieten um einen der weltweit begehrtesten Nachwuchsspieler hat Leverkusen am Ende triumphiert. Die Werkself ließ dabei Schwergewichte wie den FC Bayern München, Manchester City, den FC Liverpool oder den FC Barcelona hinter sich. Kennet Eichhorn hat sich trotz all der prominenten Lockrufe für den Werksklub entschieden.
Am Mittwoch (10. Juni 2026) war es dann so weit: Der 16-Jährige hat laut dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ den medizinischen Test in Leverkusen bestanden. Direkt im Anschluss setzte er seine Unterschrift unter ein langfristiges Arbeitspapier.
Bayer Leverkusen: Wirtz und Havertz als Vorbild für Eichhorn
Eine offizielle Mitteilung des Vereins folgt daraufhin am Abend. Die vertraglich fixierte Ausstiegsklausel, die am kommenden Montag ausgelaufen wäre, liegt bei rund neun Millionen Euro. Obendrauf kommen wohl noch sieben bis zehn Millionen Euro als Prämie und Provision für die Berateragentur (11Wins).
Dieser Transfer ist eine klare Ansage an die Bundesliga und ganz Europa – ein Meisterstück von Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes und Kaderplaner Kim Falkenberg. Leverkusen zementiert damit seinen Status als Talentschmiede für kommende Superstars. Um Eichhorn für das Projekt zu gewinnen, halfen die beeindruckenden Werdegänge von Kai Havertz und Florian Wirtz. Havertz kam schon als Elfjähriger von Alemannia Aachen zur Werkself. Wirtz wechselte mit 16 Jahren, also im selben Alter wie nun Eichhorn, vom 1. FC Köln.
Beide machten bei Bayer eine Top-Entwicklung durch und gingen danach für gigantische Ablösesummen in die englische Premier League. Havertz sicherte dem FC Chelsea 2021 mit seinem Treffer den Titel in der Champions League und netzte diese Saison wieder im Endspiel für den unterlegenen FC Arsenal, mit dem er die Meisterschaft holte.
Wirtz gilt als Deutschlands wertvollster Kicker und ist als Zukunftsfigur beim FC Liverpool vorgesehen. Eine vergleichbare Laufbahn mit Leverkusen als Sprungbrett würde Eichhorn wohl zusagen. Er und seine Berater lehnten einen sofortigen Transfer ins Ausland ab. Letztlich spitzte sich alles auf ein Duell zwischen Bayer und RB Leipzig um den hochtalentierten Spieler zu. Für Bayern und Dortmund war der Zug da schon abgefahren.
Obwohl die geringere Entfernung zur Heimat Berlin für die Sachsen sprach, hat sich Leverkusen intensiver bemüht. Schon im Sommer 2025 hatte der Double-Gewinner von 2024 versucht, Eichhorn an den Rhein zu lotsen. Vergangenes Jahr war der Youngster schon einmal vor Ort in der BayArena, um sich alles anzusehen. Nun, ein Jahr danach, hat Bayer den Deal perfekt gemacht.
Ein wichtiger Grund war auch der neue Coach Carles Martínez, der bei dem jungen Spieler punkten konnte. Eichhorn und sein Team warteten die letzten Wochen ab, um zu sehen, wer in der nächsten Spielzeit bei Bayer das Sagen hat. Sie wollten unbedingt wissen, welche Pläne der neue Mann hat. Der spanische Trainer reiste dann am vergangenen Samstag, nur einen Tag nach seiner offiziellen Präsentation, nach Berlin. Dort sprach er mit Eichhorn über dessen geplante Position im Mittelfeld, entweder auf der Sechs oder der Acht. Die Chemie zwischen den beiden stimmte auf Anhieb.
Im zentralen Mittelfeld wird Eichhorn als der kommende deutsche Top-Spieler gehandelt. Die spanische „Marca“ gab ihm kürzlich den Spitznamen „Der Mini-Kroos“ und zog Parallelen zu Toni Kroos wegen seiner Position und Spielweise.
In seinen ersten 19 Einsätzen als Profi für Hertha BSC in der abgelaufenen Zweitliga-Saison und im DFB-Pokal hat Eichhorn bereits seine körperliche Stärke und seine Qualitäten im Defensivzweikampf gezeigt. Für sein junges Alter sind sein taktisches Verständnis, seine Sicherheit am Ball und seine präzisen Pässe außergewöhnlich. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

