Rewe stellt Sortiment um Kölner Handelsriese will den nächsten Schritt machen

Ein Kunde geht in einem Rewe-Supermarkt mit einem Einkaufskorb am Kühlregal entlang.

Bei Rewe stehen weitere Veränderungen an. Das Symbolfoto eines Rewe-Marktes in Köln wurde in Februar 2021 aufgenommen. 

Ein weiterer Schritt in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei Rewe. Wie der Konzern ankündigte, soll sogar das Sortiment umgestellt werden.

Köln. Der Supermarkt-Riese Rewe will es wissen: Bis 2040 hat man sich zum Ziel gesetzt, klimaneutral zu arbeiten. Jetzt will man einen weiteren Schritt gehen und das Sortiment deswegen umstellen.

Das neue Zauberwort dabei heißt: REWE Bio + vegan! Laut Mitteilung soll diese Erweiterung des Sortiments zeigen, dass „pflanzliche Produkte in Bio-Qualität nicht nur gut für das Tierwohl und die Natur sein können, sondern auch für das Klima. Denn vegane Produkte verursachen häufig in der Rohstofferzeugung einen geringeren CO2- Fußabdruck im Vergleich zu tierischen Produkten.“

Rewe stellt Sortiment um: Wegen des Klimas

So soll das neue Sortiment insgesamt mehr als 30 Artikel umfassen: Von Frischkäse-, Mozzarella- und Joghurt-Alternativen über Getreidemilch und vegane Remouladensauce bis hin zu Tofu-Produkten. Ob es jedem schmeckt? Aber probieren kann man es ja mal. Mit dieser Umstellung erhofft sich Rewe mit der Sortiments-Umstellung ab September 2021 eine CO2-Ersparnis von 32.600 Tonnen.

Rewe Logo Bio vegan +

Ab September 2021 in den regalen: Das neue Rewe-Sortiment „Bio+vegan"

„REWE ist sich seiner besonderen Verantwortung gegenüber Menschen, Tieren und Umwelt bewusst. Nachhaltiges Handeln ist für uns kein Trend, sondern wesentlicher Teil der Geschäftsstrategie – und das seit mehr als zehn Jahren“, sagt Bereichsleiter Peter Maly.

Rewe will Bäume in der Region Köln pflanzen

Als Kölner Unternehmen (bundesweit über 3.700 Supermärkte und mit einem Jahresumsatz von rund 26,5 Milliarden Euro)  will man gleichzeitig auch noch sein Herz für die Region beweisen: Für jede eingesparte Tonne CO2 pflanzt der Konzern nun einen Baum in Overath im Rheinisch-Bergischen Kreis. 

Auf einem acht Hektar großen Gelände wird dort ein Mischwald mit Eichen, Spitzahornen, Elsbeeren, Speierlingen und Wildkirschbäumen gepflanzt.

Zudem unterstützt man noch ein Regenwald-Projekt in Tambopata in Peru, wo 400 Familien rund 300.000 Quadratmeter Regenwald im Amazonasgebiet schützen. Die Familien erhalten durch Zukauf Landrechte und können mit Mikrokrediten den Wald erhalten.

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