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Grüne Supermarkt-Revolution im „Veganuary“Rewe wirbt mit CO2-Einsparung statt mit dem Preis

Der „Veganuary“ leicht gemacht: Rewe treibt seine Initiative für mehr vegane Ernährung voran und wirbt nun mit einem leichteren ökologischen Fußabdruck. Wie viel CO2 spare ich mit einem pflanzlichen Produkt? So hilft man bei Andrea Flammuth in Lövenich den Menschen beim Umstieg in eine fleischlose Ernährung – Tipps inklusive!

von Alexander Haubrichs (ach)

Neben den Sorgen über Inflation und Krieg treibt die Deutschen vor allem die Angst vor der Klimakatastrophe um. Kein Wunder, dass der „Veganuary“ als guter Vorsatz im neuen Jahr immer beliebter wird.

Ein Monat ohne den Konsum von tierischen Produkten – was früher eine lange Recherche und einen Besuch im Reformhaus nach sich zog, geht nun im bereits im Supermarkt nebenan. Die Discounter wie Aldi und Lidl haben ein breites Angebot, ein Vorreiter in Sachen veganer Ernährung aber war und ist der Rewe-Markt von Andrea Flammuth (52) in Köln-Lövenich.

Rewe-Kauffrau Flammuth ist selbst strikte Veganerin

„Ich mache das aus tiefer Überzeugung, weil ich selbst seit 13 Jahren vegetarisch und seit fünf Jahren strikt vegan lebe. Wir haben bereits 2013 damit begonnen, damals wurden wir noch belächelt“, sagt die Kauffrau aus Leidenschaft. „Um sich vegan zu ernähren, braucht man nicht unbedingt Ersatzprodukte. Wir haben hier alles, was man braucht – inklusive leckerer Rezepte zum Nachkochen.“

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Und damit man auch mit einem guten Gewissen einkauft, setzt Rewe auf ein Novum. Statt mit dem Preis wirbt der Konzern in ausgewählten Filialen nun mit dem eingesparten CO₂ bei Produkten wie Hafermilch oder Brotaufstrich.

„15 Prozent unseres ökologischen Fußabdrucks kommt aus der Ernährung und da allen voran durch den Konsum von tierischen Produkten. Wir wollen zeigen, wie es anders geht“, sagt Clemens Bauer, Geschäftsleiter Marketing in der Rewe-Zentrale. 

„65 Prozent weniger Kohlendioxid bei Hafermilch oder 83 Prozent bei Hackfleischbällchen, da sieht man schon, welche erstaunlichen Potenziale da sind“, erklärt Bauer. „Die Umsätze, die Produktvielfalt, das ganze Segment wächst. Die Sorgen um die Umwelt und eine gesundheitsbewusste Ernährung sind die Antreiber der Entwicklung.“

Inzwischen seien die veganen Produkte auch preislich konkurrenzfähig. Das zeigt sich beim Blick auf ein weiteres Novum: Der veganen Theke, die es in Lövenich und in 60 anderen Filialen seit letztem Sommer gibt.

Ob das Filet à la Hähnchenbrust, das vegane Steak aus Weizen- und Sojaprotein und Rote Beete oder das Tonnino-Filet – die Alternativen sind nicht nur lecker, sie brauchen sich auch preislich nicht hinter den Qualitätsprodukten an der Fleisch- oder Käsetheke zu verstecken. Und die Plastikmengen bei Produkten aus dem Kühlregal fallen auch weg.

Vegane Ernährung: Auf Genuss muss man nicht verzichten

Nicht mal das Naschen wird einem verleidet. Schokoeis auf Mandelmilch-Basis oder die vegane Schokolade – wer tierische Produkte weglassen möchte, braucht auf Genuss nicht zu verzichten.

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Wer also etwas verspätet in den „Veganuary“ starten will, für den gibt es nun noch fünf Tipps von der Rewe-Ernährungsexpertin Anja Corvin:

1. Kleine Schritte führen zum Erfolg: Statt eines radikalen Schnitts ist es einfacher, sich Schritt für Schritt der veganen Ernährung nähern.

2. Keine Lebensmittel vernichten: Bevor sie ihr veganes Abenteuer starten, brauchen sie ihre tierischen Produkte auf oder verschenken sie.

3. Leckere Alternativprodukte finden: Den Supermarkt neu entdecken: Eine Vielzahl an Alternativen steht bereit, finden Sie Ihr neues Lieblingsgericht.

4. Richtig satt essen: Tierische Produkte keinesfalls ersatzlos streichen und dann hungrig ins Bett gehen, sondern mit leckeren veganen Gerichten richtig satt essen. Das geht mit Pasta-Gerichten, Sandwiches mit Hummus oder Bowls mit Reis und Tofu mühelos.

5. Eine kleine Challenge starten: Nehmen Sie sich vor, ein paar Wochen auf tierische Produkte zu verzichten. Viele merken dann, wie leicht es ihnen fällt und bleiben oft dabei.