Bei Edeka und Rewe verkauft Rückruf: Bundesamt für Verbraucherschutz warnt vor gefährlicher Suppe

Die Suppe wurde bei Rewe und Edeka verkauft (hier ein Symbolfoto von einem Rewe-Supermarkt).

Die Suppe wurde bei Rewe und Edeka verkauft (hier ein Symbolfoto von einem Rewe-Supermarkt).

Eine Suppe, die unter anderem bei Rewe und Edeka verkauft wurde, wird zurückgerufen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz warnt, es kann zu gesundheitlichen Folgen kommen.

Dresden. Das Bundesamt für Verbraucherschutz warnt aktuell vor einer fertigen Kartoffelsuppe. Eine möglicherweise enthaltene Substanz kann gesundheitliche Folgen für den Konsumenten nach sich ziehen. Das Produkt wurde unter anderem bei den großen Supermarkt-Ketten Rewe und Edeka verkauft.

Gerade zum Beginn der kalten Jahreszeit sind Suppen beliebt. Manche Inhaltsstoffe in Suppen können tatsächlich sogar helfen, das Immunsystem gegen Grippeviren und Erkältungen zu stärken.

Rückruf bei Rewe und Edeka von „CEUS Kartoffelsuppe“: Verzehr kann gefährlich werden

Von einer bestimmten Suppe sollten Kunden derzeit allerdings die Finger lassen: Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz mitteilt, enthält die „CEUS Kartoffelsuppe“ einen erhöhten Wert an Sulfit. Sulfite werden zwar häufig als Konservierungsmittel eingesetzt. Bei erhöhten Werten können sie aber gesundheitliche Folgen haben.

Vor allem bei Menschen mit einer Überempfindlichkeit gegen Sulfite kann es zu Unverträglichkeitsreaktionen der Atemwege wie etwa Bronchospasmen und Asthma, anaphylaktoide Reaktionen, Urticaria und niedrigen Blutdruck kommen – das ist nicht ungefährlich.

Rückruf von Suppen: Diese Charge ist bei CEUS betroffen

Betroffen ist allerdings nur eine bestimmte Charge der „CEUS Kartoffelsuppe“ mit folgenden Daten:

  • Verpackungseinheit: 420 Gramm Rolle
  • Haltbarkeit: MHD: 05.12.2021, 12.12.2021 und 19.12.2021
  • Los-Kennzeichnung: Chargen: 36, 37 und 38

Die CEUS Coswiger Eintöpfe und Suppen OHG mit Sitz in Dresden stellt verschiedenste Suppen und Eintöpfe her. Von dem Rückruf betroffen ist ausschließlich die genannte Kartoffelsuppe.

Das Lebensmittel-Produkt wird in einem Suppenschlauch aus Plastik verkauft. Über den Rückruf informierte das Unternehmen selbst aber nicht. (jv)

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