Abo

+++ EILMELDUNG +++ Schrammwand-Desaster Lkw hängt auf A4 fest – Vollsperrung Richtung Köln

+++ EILMELDUNG +++ Schrammwand-Desaster Lkw hängt auf A4 fest – Vollsperrung Richtung Köln

Plötzlich alles dunkelWas Sie für den Notfall unbedingt zu Hause haben sollten

Eine Frau mit Kerzen während eines Stromausfalls auf dem Sofa

Copyright: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn

Blackout? Taschenlampe, Kerzen und Kurbelradio sorgen für Licht und Nachrichten auch ohne Netz.

Blackout-Gefahr: Diese Dinge gehören in jeden Haushalt.

Plötzlich ist alles finster, der Herd bleibt eiskalt und der Akku vom Handy zeigt bedrohlich rot. Ein Stromausfall, wie er vor Kurzem in Reutlingen für Chaos sorgte, macht uns schlagartig klar, wie sehr wir von der Steckdose abhängen. Umso wichtiger, dass man nicht völlig unvorbereitet dasteht, sondern ein paar clevere Vorkehrungen getroffen hat.

Laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sind einige Dinge unerlässlich. Ganz oben auf der Liste: eine Taschenlampe mit vollen Batterien für etwas Helligkeit und ein Radio, das ohne Strom auskommt – also ein Kurbelradio oder eines mit Batterien.

1. Kleine Helfer für Licht und wichtige Infos

Ein solches Radio ist Gold wert, sobald das Internet nicht mehr funktioniert und das Smartphone seinen Dienst quittiert. Damit bleibt ihr auch bei einem längeren Blackout immer auf dem Laufenden und könnt offizielle Durchsagen der Behörden empfangen. Und ein bisschen Musik gegen die unheimliche Stille schadet ja auch nicht.

Ebenfalls eine große Hilfe können solarbetriebene Ladegeräte oder eine aufgeladene Powerbank sein. Wenn diese voll sind, versorgen sie eure Smartphones, Tablets und sogar passende Laptops mit dringend benötigter Energie. Wie lange der Saft reicht, ist von der Kapazität abhängig (kleinere Modelle haben oft 10.000, größere 20.000 Milliamperestunden) sowie von der Energiemenge, die in Wattstunden (Wh) gemessen wird.

Die Experten der Stiftung Warentest empfehlen, sich beim Kauf besonders an den Wattstunden zu orientieren. Eine kräftige Powerbank mit circa 70 Wh kann ein Smartphone, abhängig von dessen Akku, etwa zwei- bis fünfmal wiederbeleben. Für eine komplette Notebook-Ladung reicht es immerhin auch.

Wer noch mehr Energiereserven für den Ernstfall braucht, kann laut den Testern auf eine sogenannte Powerstation zurückgreifen. Diese Kraftpakete kennt man sonst vom Camping, sie können aber auch bei einem mehrtägigen Stromausfall eine riesige Hilfe sein.

2. Süppchen kochen mit dem Fondue-Set

Ein warmer Magen in der kalten Wohnung? Das BBK schlägt vor, kleine Mahlzeiten auf einem Campingkocher zuzubereiten. Aber Achtung: Ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Sachsen warnt eindringlich vor Spirituskochern. Das Nachfüllen von Spiritus in den heißen Brenner ist lebensgefährlich. Auch das Bunkern großer Mengen Spiritus ist keine gute Idee. Und den Holzkohlegrill in die Wohnung stellen? Absolutes Tabu – das BBK warnt vor tödlicher Erstickungsgefahr!

Die sichere Alternative ist ein Kocher, der mit Brennpaste betrieben wird, wie zum Beispiel ein einfaches Fondue-Set. Noch wichtiger ist aber ein guter Vorrat an Lebensmitteln, die auch ohne Kochen schmecken. Cornflakes mit H-Milch, Konserven mit Gemüse und Obst, Nüsse, Trockenfrüchte und Müsliriegel sind hier ideal. Und das Allerwichtigste nicht vergessen: ein ausreichender Vorrat an Trinkwasser!

Ihr fragt euch, wie viel Proviant ihr genau braucht? Dafür gibt es ein cleveres Online-Tool. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung stellt einen Vorratskalkulator für Notsituationen bereit, mit dem ihr euren persönlichen Bedarf ganz einfach ausrechnen könnt.

3. Notgroschen in bar und warme Decken

Im Sommer ist es egal, aber im Winter wird es schnell kritisch: warme Decken. Laut BBK können sie zusammen mit dicker Kleidung die ausgefallene Heizung eine Zeit lang ersetzen. Der Trick: Sucht euch einen Raum aus, in dem ihr euch die meiste Zeit aufhaltet, und haltet die Türen geschlossen. Wer einen Kamin oder Ofen besitzt, ist klar im Vorteil, sofern ein Vorrat an Kohle, Briketts oder Holz da ist.

Ein letzter, aber entscheidender Tipp vom BBK: Habt immer etwas Bargeld im Haus! Der Grund ist simpel: Wenn der Strom weg ist, spucken auch die Geldautomaten keinen einzigen Cent mehr aus. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Ein Schutzrohr für Glasfaserkabel liegt vor einem Bagger
Fiese Masche bei Glasfaser
Verbraucherzentrale warnt vor aggressiven Briefen von Anbieter