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Die Ärzte-FalleWarnung vor Betrugsmasche mit alten Internetseiten von Ärzten

Eine Frau sitzt am Laptop und hält Kapseln in der Hand

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

Erst checken, dann kaufen: Wer online Kapseln und Co. bestellt, sollte EU-Sicherheitslogo und Register-Eintrag prüfen.

Vorsicht, Falle! Betrüger nutzen alte Arzt-Webseiten.

Wer online nach Arzneien, Vitaminen oder anderen Gesundheitsartikeln Ausschau hält, muss höllisch aufpassen. Die Verbraucherzentrale NRW schlägt Alarm wegen einer besonders miesen Abzocke, bei der man schnell in die Falle tappen kann.

Dahinter verbergen sich oft internationale Verkäufer. Sie missbrauchen die Webseiten von früheren Arztpraxen, Apotheken oder Spitälern, um ihre Produkte zu verkaufen. Mit den vertrauten Namen wollen sie euer Vertrauen erschleichen und euch mit unechten Heilversprechen anlocken.

Die miese Masche: So gehen die Betrüger vor

Das Gemeine daran: Die Internetauftritte wirken täuschend echt! Mit Bildern, einem Impressum und sogar alten Jobangeboten bemerkt man häufig nicht, dass die Praxis oder das Krankenhaus schon lange dicht ist und sämtliche Informationen überholt sind.

Im übelsten Szenario verlasst ihr euch auf die vorgetäuschte fachliche Eignung und geratet an ein zwielichtiges Angebot. Das kann richtig brenzlig werden, vor allem wenn ihr gesundheitliche Probleme habt. Viele der dort feilgebotenen Artikel, zum Beispiel Nahrungsergänzungsmittel, sind in Deutschland überhaupt nicht zugelassen, warnen die Experten.

Achtung: Diese Warnsignale entlarven Fake-Shops

Ein absolut klares Alarmsignal: Arztpraxen und Krankenhäuser dürfen hierzulande – mit ganz wenigen Ausnahmen – während ihrer medizinischen Arbeit keinerlei Produkte veräußern. Wenn ihr auf einer solchen Webseite einen Online-Shop entdeckt, müssen bei euch sämtliche Alarmglocken läuten.

Bevor ihr im Netz auf den „Kaufen“-Knopf klickt, solltet ihr stets checken, ob die Webseite eine Versandapotheke ist, die auch wirklich im Register eingetragen ist. In Deutschland bekommen nämlich nur echte Apotheken vor Ort die Genehmigung für den Online-Handel.

So könnt ihr die Echtheit einer Online-Apotheke prüfen

Vertrauenswürdige Online-Apotheken erkennt ihr laut den Konsumentenschützern am gemeinsamen EU-Sicherheitslogo. Wenn ihr auf dieses Symbol klickt, müsst ihr direkt zum Registereintrag der Apotheke beim „Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte“ (BfArM) gelangen. Ist das Logo nicht da oder der Link klappt nicht: Finger weg und bloß nichts ordern!

Ein Tipp zum Schluss: Die Verbraucherzentrale NRW stellt auf ihrer Webseite eine Liste mit dubiosen Online-Anbietern bereit. Mit dem „Fakeshopfinder“ könnt ihr gezielt nach verdächtigen Adressen suchen. Falls ihr selbst eine neue Betrugs-Webseite aufspürt, meldet diese bitte der Ärztekammer oder den Konsumentenschützern (zum Beispiel per E-Mail an faktencheck-gesundheitswerbung@verbraucherzentrale.nrw). (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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