Endlich Urlaub, doch schon nach den ersten Kilometern wird's flau im Magen? Das muss nicht sein!
Kotz-Alarm im Auto?Diese Tricks retten euren Urlaubstrip sofort

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Hin und her: Besonders kurvige Passagen stellen Reisekranke vor Herausforderungen.
Die schönste Zeit des Jahres beginnt und schon auf der Autobahn wird die Stimmung mies? Reiseübelkeit kann den Start in die Ferien zur echten Qual machen. Der Grund dafür ist ein pures Chaos im Kopf: Wie die dpa berichtet, meldet unser Gleichgewichtssinn im Ohr jede Kurve und jedes Bremsmanöver. Die Augen, die aber auf ein Buch oder Display starren, sehen nur Stillstand. Der Kopf kann dieses Daten-Wirrwarr laut Automobil-Club Verkehr (ACV) nicht verarbeiten und schlägt Alarm – mit fieser Übelkeit.
Warum wird dem Fahrer nie schlecht?
Ist Ihnen schon mal aufgefallen? Wer selbst am Steuer sitzt, dem wird in der Regel nicht übel. Der Grund ist einfach: Fahrerinnen und Fahrer blicken konzentriert auf die Straße, ihre Augen nehmen also genau die Bewegung wahr, die der Körper spürt. Bei Kindern ist das Problem oft ausgeprägter, da ihr Gleichgewichtssystem noch in der Entwicklung ist und viel empfindlicher auf diese widersprüchlichen Informationen reagiert.
So schiebt ihr der Übelkeit einen Riegel vor
Um dem Elend vorzubeugen, hilft es ungemein, vorne zu sitzen. Auf dem Beifahrersitz lässt sich die Fahrt besser mitverfolgen. Kinder auf der Rückbank sollten eine freie Sicht nach vorne haben. Ein cleverer Trick ist es, die Abfahrt in die gewohnten Schlafenszeiten der Kleinen zu legen. Sorgen Sie außerdem für frische Luft und vermeiden Sie intensive Gerüche. Lesen oder Zocken auf dem Handy sind tabu – der Blick sollte stattdessen in die Ferne schweifen.
Ein sehr voller Magen kann die Misere verschlimmern, ein leerer aber auch. Leichte Snacks wie Toast, Cracker oder eine Banane sind ideal. Als Geheimtipp gilt Ingwer, der laut „Apotheken-Umschau“ Übelkeit lindern kann. Wen es immer wieder heftig erwischt, der kann auch zu Medikamenten greifen. Präparate mit Dimenhydrinat sind rezeptfrei, Scopolamin ist verschreibungspflichtig. Wichtig: Bei Kindern immer den Arzt fragen und der ACV warnt, dass die Mittel die Fahrtüchtigkeit einschränken können.
Akutfall: Was tun, wenn es schon zu spät ist?
Wenn es Sie oder Ihre Mitfahrer doch erwischt, helfen diese Sofort-Tipps: Blick sofort nach vorne auf die Straße! Handy und Buch weglegen. Den Kopf so ruhig wie möglich halten, am besten anlehnen. Ein kalter Waschlappen im Nacken oder auf der Stirn wirkt oft Wunder. Machen Sie das Fenster auf für einen Schwall frischer Luft. Wenn es geht, ist eine kurze Pause an der frischen Luft die beste Medizin.
Für den absoluten Notfall, so der Rat des ACV, gehört eine Spucktüte immer ins Handschuhfach. Falls es doch passiert ist, fahren Sie bitte zur nächsten Ausfahrt oder einem Parkplatz. Ein Halt auf dem Seitenstreifen ist tabu – es sei denn, es handelt sich um einen medizinischen Notfall wie Atemnot. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

