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Oster-Horror auf den AutobahnenADAC warnt vor Mega-Stau in NRW

Stau zu Ferienbeginn

Copyright: Federico Gambarini/dpa

Stau vor allem an Baustellen: Zu Ferienbeginn dürfte es voll werden auf den Autobahnen. (Archivbild)

Die Ferien starten, doch die Freude könnte schnell vergehen. Auf den Straßen droht der Kollaps.

Die Schulferien zu Ostern beginnen in Nordrhein-Westfalen und unzählige Menschen wollen in den Urlaub. Doch der Start in die freie Zeit könnte für viele zur Zerreißprobe werden. Der ADAC prognostiziert für Freitag und Samstag extrem dichten Verkehr auf den Autobahnen.

Roman Suthold, der beim ADAC Nordrhein den Bereich Verkehr und Umwelt leitet, erklärt laut dpa: „Die meisten Urlauber fahren an die Nord- und Ostseeküsten, in die Alpen oder nach Südeuropa“. Da die Ferien dieses Jahr früh liegen, zieht es außerdem viele noch einmal in die Wintersportgebiete.

Freitag droht der komplette Stillstand

Die schlimmste Situation auf den Straßen erwartet der Automobilklub am Freitagnachmittag. „Zwischen 12.00 und 17.00 Uhr wird es auf den Autobahnen richtig voll“, sagt Suthold. Sein Ratschlag: „Wer erst am späten Nachmittag oder Abend startet, kommt deutlich schneller ans Ziel.“ Auch am Samstag dürfte es zwischen 11.00 und 14.00 Uhr noch einmal sehr voll werden. Wer es einrichten kann, sollte laut ADAC am besten erst am Sonntag die Reise antreten.

Die nächste große Reisewelle wird dann für Gründonnerstag erwartet, kurz vor dem langen Osterwochenende. An diesem Tag brechen auch viele Kurzentschlossene ohne Urlaubstage auf.

Auf diesen Strecken wird es besonders eng

Ein hohes Verkehrsaufkommen wird vor allem auf den Hauptreiserouten in die Ferienregionen erwartet. In NRW betrifft das die A1 und A2 in Richtung der Küsten, die A3 und A40 nach Holland sowie die A3 Richtung Süden zu den Skigebieten.

Erschwerend kommen die altbekannten Dauerbaustellen hinzu, die für zusätzliche Engpässe sorgen: der Autobahnring um Köln, die Region Oberhausen/Duisburg am Kreuz Kaiserberg, das Kamener Kreuz und die A46 bei Wuppertal.

Navi-Umleitung? ADAC-Experte ist skeptisch

Wenn das Navigationsgerät eine Umfahrung vorschlägt, ist Vorsicht geboten. Der Fachmann vom ADAC warnt davor: „Oft sind auch die Ausweichstrecken schnell verstopft und für massenweise Zusatzverkehr nicht ausgelegt.“ Selbst wenn eine App einen Zeitgewinn anzeigt, kann sich die Situation blitzschnell ändern. „Dann braucht man unter dem Strich noch länger“, macht Suthold deutlich. Auch an den Flughäfen wird es voller. Der Düsseldorfer Airport rechnet mit etwa einem Drittel mehr Passagieren. Mallorca und Antalya sind die gefragtesten Ziele, weshalb eine rechtzeitige Anreise ratsam ist. Beim Tanken bleibt die Regel: Nach 18 Uhr wird es günstiger, morgens zwischen 7 und 8 Uhr ist es am teuersten (red).

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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