Albtraum für Malle-Urlauber: Fremde im eigenen Haus!
Gesetzes-Hammer auf MalleHausbesetzer sollen blitzschnell rausfliegen

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Verrammelte alte Holzfenster.
Ein wahrer Albtraum für jeden, der auf Deutschlands beliebtester Insel eine Immobilie besitzt: Man kehrt von einer Reise oder aus der Klinik heim und entdeckt Unbekannte in den eigenen vier Wänden. Eine Situation, die auf den Balearen sowie im gesamten spanischen Staatsgebiet immer wieder zu purer Hoffnungslosigkeit führt. Die Zahlen für 2024 allein sind erschreckend: Auf den Inseln registrierte man 514 solcher Inbesitznahmen, während es in Gesamtspanien die Zahl von 16.400 Anzeigen erreichte.
Doch der wirkliche Wahnsinn startet häufig erst im Anschluss an diese Entdeckung. Wenn die illegale Inbesitznahme nicht binnen 48 Stunden zur Anzeige gebracht wird, leitet die Polizei die Betroffenen an das langsame Zivilgericht weiter. Währenddessen sind die rechtmäßigen Eigentümer nicht selten gezwungen, weiterhin die Kosten für Strom und Wasser der Eindringlinge zu tragen. Befinden sich unter den Besetzern Kinder oder hilfsbedürftige Menschen, kann es obendrein vorkommen, dass der Besitzer eine alternative Bleibe für sie beschaffen muss. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.
PP bringt Gesetzes-Hammer auf den Weg
Diesem untragbaren Zustand möchte die konservative PP auf den Balearen jetzt einen Riegel vorschieben. Am 11. März 2026 reichte sie einen Gesetzesvorschlag im Balearen-Parlament ein, welcher dem Treiben ein Ende bereiten soll. Die Regelung sieht vor, dass unrechtmäßige Bewohner binnen höchstens 24 Stunden aus dem Anwesen geräumt werden können.
Darüber hinaus ist eine deutliche Verschärfung der Strafen für Hausbesetzungen geplant. Besitzern und ebenso Anwohnern sollen effektive Instrumente zur Verfügung gestellt werden, um ihr Eigentum zu sichern. Die Annahme des Gesetzes wird als wahrscheinlich erachtet, zur Not auch mit Unterstützung durch die Partei Vox. Ein vergleichbares Gesetz auf Bundesebene wurde schon 2024 im Madrider Kongress beschlossen, wird Berichten zufolge aber von den linken Parteien unter Führung von Parlamentspräsidentin Francina Armengol aufgehalten.
Marga Durán, die Vize-Sprecherin der PP im Parlament der Balearen, richtet einen Appell an die politischen Entscheidungsträger: „Wir bitten um die einstimmige Unterstützung der Kammer, obwohl wir leider immer wieder erleben, wie die Linksparteien Grundstückseigentümer kriminalisieren und Privateigentum verteufeln." (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

