Ein Säugling, entsorgt in einer Tonne. Nun ist die Entscheidung gefallen.
Baby in Müllcontainer geworfenMutter und Onkel schuldig gesprochen

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Waage, Hammer und Gesetzbücher
Ein unfassbarer Richterspruch auf Mallorca! Wegen eines in eine Mülltonne geworfenen Säuglings hat eine Jury am Sonntag (22. März) die Kindsmutter und den Onkel für den Tod des Babys verantwortlich gemacht. Wegen unterlassener Hilfeleistung wurde auch die Schwester der Hauptbeschuldigten verurteilt. Aber die Mutter ist wie vom Erdboden verschluckt: Zur Verkündung des Urteils kam sie nicht, weshalb die zuständige Richterin ihre Verhaftung anordnete.
Die Anklage verlangt für die Kindsmutter und den Onkel jetzt das höchste Strafmaß: eine überprüfbare lebenslange Haft wegen mutmaßlichen Mordes, verschärft durch die enge Familienbeziehung. Für die Gerichte war es schon der zweite Versuch in dieser Angelegenheit. Ein vorheriges Verfahren scheiterte im November 2025, da erhebliche Bedenken bezüglich der Qualifikation eines Sachverständigen aufkamen. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.
Das entsetzliche Verbrechen geschah am 3. November 2023 in Porto Cristo. Eine Person fand den Säugling unter schrecklichen Umständen und rief umgehend die Polizei von Manacor. Ein Neugeborenes befand sich in einer Mülltonne. Die Einsatzkräfte transportierten das Baby zwar unverzüglich in die Llevant-Klinik, doch jede Rettung war vergeblich – die Mediziner konnten lediglich den Tod konstatieren.
Fahnder der Nationalpolizei fassten die Mutter und den Onkel des Säuglings binnen weniger Stunden. Die Kriminalbeamten ermittelten, dass die Frau den Säugling zwischen der 26. und 27. Schwangerschaftswoche in einem Fahrzeug entbunden hatte, im Beisein ihrer Schwester und ihres Schwagers. Die Mutter erklärte vor dem Richter, sie habe erst drei Tage vor der Entbindung von ihrer Schwangerschaft gewusst. Ihre schockierende Aussage zu dem Verbrechen: „Der größte Fehler meines Lebens war, meine Tochter in den Müll zu werfen.“ Sie bezeichnete die Handlung als Ausrutscher.
Die Justiz hat jetzt die Aufgabe, die konkrete Höhe der Strafe für die Verurteilten zu bestimmen. (red)
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