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Nach „Kölner Treff“ mit Collien FernandesMicky Beisenherz selbstkritisch: „Wieder mal bin ich schuld“

Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes im Gespräch mit Gastgeber Micky Beisenherz im Kölner Treff.

Copyright: IMAGO/Klaus W. Schmidt

Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes im Gespräch mit Gastgeber Micky Beisenherz.

Aktualisiert

Nach dem Auftritt von Collien Fernandes im „Kölner Treff“ zeigt sich Micky Beisenherz nun nachdenklich und bedauert, wie der Abend verlaufen ist.

Ihr Auftritt im „Kölner Treff“ sorgt im Nachgang für noch höhere Wellen. Nach dem Gespräch mit Collien Fernandes in der WDR-Sendung meldete sich Moderator Micky Beisenherz selbstkritisch zu Wort.

Er übte am Freitag in seinem Podcast „Apokalypse und Filterkaffee“ Selbstkritik, wie „t-online“ berichtet. Anlass dafür ist eine Unterhaltung mit Fernandes, die nachträglich eine andere Bedeutung bekommen hat. Die Schauspielerin („Das Traumschiff“) berichtete in der Show mit bebender Stimme von gefälschten Nacktfilmen, fingierten Profilen und vermeintlichen Sexvideos, die unter ihrem Namen kursierten.

Collien Fernandes sprach im WDR-Talk Kölner Treff über ihren Fall

Fernandes gab in der Gesprächsrunde schon zu verstehen, die für den Identitätsdiebstahl verantwortliche Person sei ihr „bekannt und nahestehend“, verriet aber keine Einzelheiten zur Identität. Rebecca Mir, ebenfalls Gast, hakte nach, ob ihr der Täter bekannt sei, woraufhin Fernandes einen Moment innehielt und dann zustimmte. Bezüglich möglicher juristischer Maßnahmen sagte sie lediglich: „schwieriges Thema gerade“. Im Nachgang kam heraus, dass sich ihre Anschuldigungen gegen ihren früheren Ehemann Christian Ulmen richten. 

In seinem Podcast führte Beisenherz aus, er müsse sich von der Redaktion „völlig zu Recht vorwerfen lassen“, dass er zu viel Zeit mit dem Thema „Traumschiff“ verbracht habe. „Wieder mal bin ich schuld“, so Beisenherz selbstkritisch. Das eigentliche Thema Deepfake, auch ein Anlass für Fernandes’ Einladung, habe dadurch nicht genügend Raum erhalten. Das volle Ausmaß der Situation sei ihm am Freitagabend während der Aufzeichnung nicht klar gewesen. Seine Annahme war, es handle sich womöglich um „einen engen Freund, einen Kollegen oder so“.

Der Gastgeber betonte, wie stark ihn die Angelegenheit nachträglich bewege. Er tue ihm „wirklich extrem leid“, was Fernandes erleiden musste. In diesem Zusammenhang nannte er die Begriffe „Vertrauensmissbrauch“, „Machtausübung“ sowie „Selbstaufwertung durch die Degradierung anderer“. Beisenherz stellte fest, dass solche Handlungen ein strukturelles Problem darstellten, weil es „eigentlich immer Männer, die Frauen degradieren“ seien. Sein Wunsch sei, „allen Beteiligten irgendeine Form von Heilung, sofern das möglich ist“.

Mittlerweile laufen vorläufige Ermittlungen bezüglich der Anschuldigungen der Schauspielerin, was das verantwortliche Bezirksgericht in Palma de Mallorca gegenüber dem „Spiegel“ mitteilte. Bislang handelt es sich um einen Verdacht. Für Christian Ulmen, dessen Ehe mit Fernandes von 2011 bis 2025 dauerte, besteht die Unschuldsvermutung. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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