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Rewe-Kassiererin packt aus Daran erkennt sie, ob Kunden arm oder reich sind

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Eine Rewe-Kassiererin verrät, wie sie reiche von armen Kunden unterscheiden kann.

Neu-Isenburg – Seit 1973 sitzt Ulrike Schwerdhöfer an der Kasse. Ihr macht der Job auch noch mit 67 Jahren Spaß. Geändert hat sich im Laufe der Jahre aber schon einiges – etwa das Verhalten der Kunden.

So verrät die gebürtige Essenerin, die in einem Rewe-Markt im hessischen Neu-Isenburg arbeitet, im Interview mit der „FAZ”, woran sie reiche von armen Kunden unterscheiden kann.

Reiche stehen auf Bio

„Den Leuten mit viel Geld ist der Preis egal, die nehmen nur das Teuerste und viel Bio. Die brauchen auch keinen Einkaufszettel und nehmen sich einfach das, was ihnen gefällt und die beste Qualität hat.”

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Kunden, die nur wenig Geld hätten, hätten dagegen immer einen Zettel dabei, sagt Schwerdhöfer. Selbst wenn sie nur ein, zwei Sachen kaufen.

„Rein, raus, Unterschrift, fertig”

„Bei denen ist alles genau abgezählt, und sie kaufen möglichst viele Sonderangebote”, so die erfahrene Servicekraft. 

Jüngere Menschen ziehe vor allem die Salatbar an, berichtet Schwerdhöfer. Sie hätten weniger Lust, selbst zu kochen, vermutet sie. „Die kaufen nur noch Fertigprodukte”, meint die Kassiererin – und schert dabei „junge Leute” über einen Kamm.

Kunden werden hektischer

„Wenn eine Mutter damals eingekauft hat, dann Kartoffeln, Blumenkohl, Fleisch.”

Und nicht nur das. Die Menschen seien laut Schwerdhöfer auch hektischer geworden. „Früher haben sie gebabbelt, gebabbelt, gebabbelt. Heute ist Zeit Geld. Die Kunden wollen schnell und nett abgefertigt werden und nicht mehr stundenlang anstehen.”

Die 67-Jährige bevorzuge im Übrigen Kunden, die mit EC-Karte zahlen, weil das „ratzfatz” gehe. „Rein, raus, Unterschrift, fertig.”

Weiterhin 18 Stunden an der Kasse

Auch wenn sich viel verändert habe, Ulrike Schwerdhöfer sitzt weiterhin 18 Stunden die Woche an der Kasse und ist für ihre Kunden da. Schon bei ihrer ersten Kassenschulung hat sie den Job geliebt. 

„Das hat mir so viel Spaß gemacht, das Geld in die Hand zu nehmen. Ich liebe die Kasse!”, sagt Schwerdhöfer.

(jba)

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