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The Masked Singer Offene Münder, als 82-jährige Legende als Stinktier enttarnt wird

Ruth Moschners Tipp „Michael Holm“ kam dem wirklichen Promi hinter der Stinktier-Maske am nächsten: Hinter der eleganten Schwarzweiß-Erscheinung steckte völlig überraschend der „deutsche Elvis“ Peter Kraus! Mit 82 Jahren lieferte er eine fulminante Leistung: „Welch eine Ehre“, so Moschner.

Köln. Halbzeit bei „The Masked Singer“. Nach Folge 3 war es für das Stinktier an der Zeit zu verduften. Trotz eines sehr stylischen Auftritts reichte es für den schwarz-weiß Gewandeten nicht fürs Weiterkommen. Als die Maske fiel, standen viele Münder sperrangelweit offen. Bei einigen vor Begeisterung, bei manchen vielleicht auch wegen Unkenntnis - was im Falle des „deutschen Elvis“ natürlich ein Frevel ist. Dabei war die Ratlosigkeit schon vorher groß.

Für Rea Garvey war es vielleicht sein „enger Freund“ Michael Mittermeier. Showgast Steven Gätjen sah hinter dem Kostüm den Schauspieler David Kross. Für Ruth Moschner, die sich bei diesem Interpreten „völlig lost“ fühlte, konnte es alles sein - „von Joko Winterscheidt bis Bata Illic, wir sind alle gebrainwasht“. Das Publikum tippte mehrheitlich auf TV-Koch Steffen Henssler, aber als das Stinktier grazil tänzelnd seine Maske lüftete, staunte nicht nur das Rateteam.

Zum Vorschein kam die „lebende Legende“ (Matthias Opdenhövel) Peter Kraus, Rock-, Schlager- und Filmstar der 1950er- und 60er-Jahre und seither eine Ikone auf Showbühnen. So auch in der dritten Liveshow von „The Masked Singer“, wo der gebürtige Österreicher seine Karriere mit einer ganz persönlichen Duftnote krönte.

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Peter Kraus – Rock-, Schlager- und Filmstar der 1950er- und 60er-Jahre und seither eine Ikone auf Showbühnen – steckte unter des Maske des Stinktiers.

Peter Kraus – Rock-, Schlager- und Filmstar der 1950er- und 60er-Jahre und seither eine Ikone auf Showbühnen – steckte unter des Maske des Stinktiers.

Zahllose Strass-Verzierungen auf einem Outfit wie vom Karneval in Venedig, dazu ein vier Meter langer Schwanz: Als „Meister der Verführung, vielleicht Michael Holm oder Jörg Draeger“ (Moschner) hauchte das Stinktier „Let Her Go“ von Passenger. Seine Identität verwirrte erneut - wie im Fall einer Flugbegleiterin, die Ruth Moschner vergangene Woche eine Serviette zusteckte. Die Aufschrift: „Womöglich ist es Harald Glööckler!“

Als sich die Maske lüftete und der verstrubbelte Kopf eines sichtlich erschöpften Kraus erschien, war Moschner fassungslos: „Ich habe Tränen in den Augen - welch eine Ehre!“ Sowohl Rateteam als auch Moderator Matthias Opdenhövel betonten Kraus' Leistung trotz seiner Betagtheit. Doch der Profi winkte ab: „82 ist doch kein Alter!“ Die Show habe ihn gereizt, weil er noch nie in seinem Leben an einer Castingshow teilgenommen habe.

„The Masked Singer“-Raterin Ruth Moschner, hier am 30.10.2021, hatte Tränen in den Augen. Im Hintergrund sitzt Rea Garvey.

„The Masked Singer“-Raterin Ruth Moschner hatte Tränen in den Augen.

Als 13-Jähriger habe er für seine erste Filmrolle vorgesprochen, mit 16 bei einer Band. „Aber dieses Kribbeln auf einer Castingbühne wollte ich auch einmal erleben“, so der Routinier, der nun endgültig abtreten muss - wenn auch nur bei „The Masked Singer“. „Peter Kraus wird uns alle überleben, so fit wie er ist“, schrieb ein User anerkennend bei Twitter.

The Masked Singer 2021: Rea Garvey entschuldigt sich beim erkrkankten Teddy

Nur zeitweilig verabschieden muss sich hingegen der Teddy, und zwar in die „Kuscheltier-Werkstatt“ (Opdenhövel): Der Prominenten hinter dem dicken Fell ist trotz vollständiger Impfung an Corona erkrankt und befindet sich in Quarantäne. Er sei wohlauf und habe „schon so manche Blessuren überstanden“, informierte er im Einspieler.

Rea Garvey singt am 30.10.2021 als Entschuldigung für sein schlechtes Benehmen gegenüber dem Teddy den Song „Hard To Say I'm Sorry“ von Chicago.

Rea Garvey entschuldigte sich beim Teddy für sein schlechtes Benehmen mit dem Song „Hard To Say I'm Sorry“ von Chicago.

In der vierten Liveshow will er wieder dabei sein. „Gute Besserung, komm bald nach Hause, du fehlst“, richtete ihm Rea Garvey aus. Aber wie vergriff sich der „Supergirl“-Sänger kürzlich doch im Ton: „Ich mag keine Teddys?“ Offenbar rührte sich ein schlechtes Gewissen, denn zur Versöhnung griff Garvey in der Sendung zum Mikrofon und entschuldigte sich mithilfe des Chicago-Klassikers „Hard To Say I'm Sorry“. Garvey: „Alle vermissen dich, ich vielleicht ein bisschen weniger.“ Eine herrlich überkandidelte Performance. Da dürfte man gerührt und belustigt sein zu selben Zeit.

Ähnlich bewegend war in dieser Folge nur die beginnende Affäre zwischen Steven Gätjen und dem Axolotl. Sichtlich verzückt umtänzelte die schimmernde „Lotti“ den Moderator, überreichte ihm sogar einen Liebesbrief, mit dem Vorschlag, ihm ihre „Muschelsammlung“ zu zeigen.

„Dream a little Dream of Me“ war diesmal ihr Song, worauf Ruth Moschner folgerte: „Da geht was.“ „Anatomisch könnte es schwierig werden“, gab Matthias Opdenhövel zu bedenken: „Ich stelle mir gerade die Kinder beiden vor.“

Wer sich hinter der Teletubby-ähnlichen Fassade verbirgt, wisse laut Rea Garvey auf jeden Fall, „wie sie wirklich aussieht“ und habe offenkundig „Bock auf Spaß“. Sein Tipp: Heidi Klum! Bei guter Laune war Ruth Moschner gleich dabei: „Würde es hier nicht so viel Spaß machen, könnte man leicht irre werden.“ (tsch)

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