Das TV-Turmspringen bleibt für Thorsten Legat eine schmerzhafte Angelegenheit. Vier Jahre nach seinem Hodenriss verletzt er sich auch bei der 2026er-Ausgabe im Training.
„Konzentration verloren“Brutale Szene im TV: Legat verletzt sich bei ProSieben-Show

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Thorsten Legat beim TV total Turmspringen am Samstag (10. Januar 2026).
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Dass Thorsten Legat (57) auf die Zähne beißen kann, hat er auch nach seiner Karriere als Fußballer in zahlreichen TV-Formaten bewiesen. Doch beim TV total Turmspringen am Samstagabend (10. Januar 2026) ging für den langjährigen Bundesliga-Profi nichts mehr.
Gemeinsam mit Sohn Nico (27) sollte Papa Legat beim ProSieben-Event eigentlich im Synchronspringen an den Start gehen. Gemeinsam mit seinem Sprungpartner und Moderatorin Sonja Krauss (52) stand er dann auch auf dem Dreimeterbrett. Runterspringen durfte er von dort allerdings nicht.
Thorsten Legat riss sich 2022 den Hoden
„Du hast eine traumatische Trommelfellruptur, eine sogenannte akute, seröse Otitis media. Dein Arzt sagt, aufgrund der Trommelperforation ist absolute Wasserkarenz einzuhalten. Kein Turmspringen, auf gar keinen Fall“, sagte Krauss im Krankenschwester-Duktus zum sichtlich geknickten Legat.
Die brutale Szene aus dem Training, die sich erst kurz vor der Show ereignet hatte, zeigte der Sender anschließend als Einspieler. Dabei zu sehen: Legat wollte einen Rückwärtssalto mit halber Schraube hinlegen, kam dabei aber aus dem Gleichgewicht und landete schließlich krachend mit dem Ohr auf der Wasseroberfläche.
„Ich habe leider die Konzentration verloren und bin auf die Seite gefallen. Und dabei ist natürlich dann im Wasser das Trommelfell geplatzt“, berichtete Legat vom schmerzhaften Moment. Kurzfristig sprang der frühere „Prince Charming“ Kim Tränka (35) für Legat Senior ein und ging mit Nico an den Start.
„Erstmal bin ich natürlich extrem traurig“, sagte Nico vor dem ersten Sprung: „Mein Papa und ich, wir sind Fighter. Ich bin aber froh, dass Kim an meiner Seite ist, weil er ein Top-Athlet ist. Es wird vielleicht ein bisschen konzentrierter und ruhiger.“
Das Duo überzeugte dann auch trotz der kurzen Eingewöhnungszeit und schaffte es mit der besten Wertung nach zwei Sprüngen ins Finale der besten Vier.
Für Thorsten Legat war das TV-Turmspringen auch in der Vergangenheit schon eine schmerzhafte Angelegenheit: Im Jahr 2022 riss er sich im Training den Hoden, konnte nicht bei der Live-Show teilnehmen. Er ließ sich später den betroffenen Hoden amputieren und durch ein Implantat ersetzen.

