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Trump bläst Angriff abUS-Präsident sagt Attacke ab, droht aber weiter mit Krieg

US-Präsident Trump

Copyright: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

Die USA planten für Dienstag laut Trump einen Angriff auf den Iran (Archivbild).

Trump stoppt Angriff auf Iran, droht aber mit Vernichtung

Donald Trump, der Präsident der USA, hat nach eigener Darstellung eine für Dienstag geplante Attacke auf den Iran kurzfristig unterbunden. Auf der Plattform Truth Social teilte der Republikaner mit, er habe die Streitkräfte angewiesen, den Angriff zu stoppen. Die Welt kann kurz durchatmen, die Lage bleibt aber extrem angespannt.

Denn die amerikanischen Streitkräfte sollen laut Trump zugleich „jederzeit“ fähig sein, eine massive und weitreichende Offensive zu beginnen. Dieses Schreckensszenario könnte wahr werden, falls mit dem Iran keine Übereinkunft gelingt, die für die Vereinigten Staaten annehmbar ist.

Appell aus der Golfregion als Auslöser für den Halt

Was verbirgt sich hinter dieser abrupten Wende? Trump teilte mit, er sei von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten ersucht worden, die militärische Operation vorläufig zu stoppen. Die Begründung: Aktuell fänden ernsthafte Gespräche statt. „Ich habe aus Respekt vor dieser Bitte entsprechend gehandelt“, so die Aussage Trumps.

Unmittelbar davor hatte Trump den Druck auf Teheran aber noch drastisch verstärkt und eine Eskalation der Auseinandersetzung angedroht. Seine Äußerungen auf Truth Social wirken wie ein Ultimatum: „Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben.“ Eine nur schlecht kaschierte Androhung der totalen Vernichtung.

Der Konflikt brodelt bereits seit Monaten. Am 28. Februar starteten die Vereinigten Staaten und Israel mit Attacken auf den Iran den Krieg. Teheran konterte und griff Israel sowie die Nationen am Persischen Golf an, die als Partner der USA betrachtet werden. Seit Anfang April besteht ein Waffenstillstand, den Trump kürzlich eigenmächtig ausgeweitet hatte. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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