Telekom-Streik in NRW: Viele Shops bleiben jetzt dicht.
Streik-Hammer bei TelekomFilialen in NRW bleiben dicht, große Demo in Köln geplant

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Telekom: Kunden müssen mit Einschränkungen rechnen. (Symbolbild)
Der Tarif-Zoff bei der Telekom eskaliert: Die Gewerkschaft Verdi macht jetzt richtig Druck und weitet die Arbeitsniederlegungen in Nordrhein-Westfalen aus. Von Dienstag bis Donnerstag wird ganztägig gestreikt. Das hat die Gewerkschaft angekündigt. Für euch als Kundinnen und Kunden könnte das wieder Ärger bedeuten.
Verdi rechnet damit, dass viele Telekom-Shops in NRW dicht bleiben. „Die Beschäftigten haben genug von vagen Angeboten und leeren Wertschätzungsfloskeln“, sagt Verdi-Landesarbeitskampfleiter Martin Wolff.
Köln wird zum Zentrum des Protests
Der Höhepunkt der Aktionen ist in Köln geplant. Hier soll am Mittwoch (20. Mai) eine riesige Kundgebung stattfinden. Die Gewerkschaft erwartet mehr als 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bundesland.
Die vierte Verhandlungsrunde ist für die kommende Woche (26./27. Mai 2026) angesetzt. Schon in den vergangenen Wochen gab es bundesweite Warnstreiks. Nach Angaben von Verdi haben sich daran über 32.000 Menschen beteiligt.
Verdi will 6,6 Prozent mehr Geld
Die Forderung für die bundesweit rund 60.000 Tarifbeschäftigten ist klar: Verdi verlangt eine Lohnerhöhung von 6,6 Prozent, die für zwölf Monate gelten soll. Zusätzlich soll es einen jährlichen Bonus von 660 Euro für Gewerkschaftsmitglieder geben.
Zum Hintergrund: Der Telekom-Konzern in Deutschland ist laut Gewerkschaft ein Geflecht aus 20 tarifgebundenen Firmen, jede mit eigenen Verträgen. Ein Großteil dieser Vereinbarungen lief Ende März 2026 aus. Vor dieser Tarifrunde hatte man sich auf gemeinsame Verhandlungen für diese Unternehmen geeinigt. (dpa/red)
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