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Trump prahlt„Iran von der Landkarte gefegt!“ – doch Teheran plant schon die nächste Attacke

US-Präsident Trump

Copyright: Alex Brandon/AP/dpa

Trump gibt sich trotzig.

Der US-Präsident feiert sich selbst, während im Nahen Osten die Gewalt eskaliert. Die Realität widerspricht seinen Siegesparolen.

Donald Trump, der US-Präsident, sieht sich im Iran-Konflikt als strahlender Sieger. Er reagierte damit auf einen Bericht von David Sanger in der „New York Times“, wonach viele Kriegsziele bislang unerreicht blieben. Auf seiner Plattform Truth Social konterte Trump scharf: „Doch, das habe ich, und Wochen früher als geplant!“ Die USA hätten den Iran „von der Landkarte gefegt“, so Trump weiter. Das Land habe keine Führung mehr, Marine und Luftwaffe seien vernichtet und es gebe „absolut keine Verteidigung mehr“.

Teheran gibt sich kämpferisch

Trump bekräftigte, der Iran wolle einen Deal. „Ich will das nicht! Wir sind Wochen vor dem Zeitplan“, schrieb der Präsident der USA dazu. Zuvor hatte er noch mitgeteilt, dass er eine Reduzierung der Angriffe im Iran erwäge. Die USA seien kurz davor, ihre Ziele in dem seit drei Wochen tobenden Krieg zu erreichen.

Der Iran zeigt sich davon aber unbeeindruckt und weiter kampfbereit. Laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa, die sich auf die staatliche Rundfunkagentur Iribnews bezieht, bereitet der Geheimdienst der Revolutionsgarden eine neue Angriffswelle vor. Man habe die „verwundbaren Punkte des Feindes“ analysiert und plane nun Vorstöße „mit neuen Strategien und moderneren Systemen“.

Mehr als 100 Verletzte nach Angriffen auf Israel

In Israel wurden am Abend 71 Menschen verletzt, als iranische Angriffe die Wüstenstadt Arad trafen, so die Angaben des Rettungsdienstes. Zehn Personen davon befänden sich in einem ernsten Zustand. Bereits davor waren in der südlicher gelegenen Wüstenstadt Dimona über 40 Menschen bei einem iranischen Angriff verletzt worden. Arad liegt ungefähr 50 Kilometer nördlich von Dimona.

Erstmals feuerte Teheran außerdem zwei Raketen in Richtung des US-britischen Stützpunktes Diego Garcia. Zwar verfehlten sie laut US-Medienberichten die Basis. Der Stützpunkt befindet sich jedoch rund 4.000 Kilometer südöstlich der Küste des Iran – und damit circa doppelt so weit entfernt wie die bisher offiziell bekannte Reichweite des iranischen Raketenarsenals. Mit einer solchen Distanz könnten iranische Mittelstreckenraketen theoretisch auch europäische Städte erreichen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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