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„Kuba ist als Nächstes dran“US-Präsident Trump verschärft die Spannungen mit dem Inselstaat.

US-Präsident Trump

Copyright: Mark Schiefelbein/AP/dpa

Trump droht Kuba.

Trump droht Kuba ganz offen: „Als Nächstes dran“

Die Eiszeit zwischen den USA und Kuba wird kälter: US-Präsident Donald Trump gießt weiter Öl ins Feuer und verschärft die Konfrontation. Bei einer Veranstaltung in Miami, Florida, machte er eine unmissverständliche Ansage, wie die dpa berichtet: „Kuba ist als Nächstes dran.“ Eine klare Drohung in Richtung des sozialistischen Nachbarstaates.

Was Trump mit dieser Breitseite genau bezweckte, ließ er offen. Brisant: Unmittelbar davor sprach er noch über militärische Erfolge der USA in Venezuela. Dort wurde erst im Januar der autoritäre Staatschef Nicolás Maduro in Caracas, der Hauptstadt, festgenommen und nach New York ausgeflogen.

Trump sprach schon von „Übernahme“

Es ist nicht das erste Mal, dass der US-Präsident so etwas andeutet. Schon vor Kurzem hatte er im Weißen Haus fantasiert, er werde die Ehre haben, Kuba zu übernehmen. Wörtlich sagte er, er glaube, er werde „die Ehre haben werde“, die Insel „in irgendeiner Form zu übernehmen“ oder zu „befreien“. Konkreter wurde er dabei aber nicht.

Seit Jahrzehnten angespannte Beziehungen

Das Verhältnis zwischen Havanna und Washington ist seit der von Fidel Castro 1959 angeführten sozialistischen Revolution extrem angespannt. Unter Trump hat die US-Regierung den Druck aber nochmals massiv erhöht.

Mit dem Wegfall Venezuelas als wichtigstem Unterstützer ist Kuba wirtschaftlich schwer getroffen. Das südamerikanische Land hatte die Insel vor allem mit dringend benötigtem Öl beliefert.

Doch trotz der scharfen Worte gibt es auch eine andere Ebene. Wie beide Seiten bestätigten, führen Kuba und die USA derzeit formelle Gespräche. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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