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Schlag gegen Putins FlotteVerdächtiger Tanker vor Schweden gestoppt, Kapitän verhaftet

Schwedische Küstenwache entert Schiffe der «Schattenflotte»

Copyright: Johan Nilsson/TT News Agency via AP/dpa

Schon mehrfach in diesem Jahr hat Schweden verdächtige Schiffe gestoppt. Das Bild zeigt einen früheren Vorfall. (Archivbild)

Ostsee-Zugriff: Kapitän von Putins Schatten-Tanker in Haft.

Zugriff auf der Ostsee! Schwedische Behörden haben den Kapitän eines mutmaßlichen russischen Schatten-Tankers festgenommen. Der Vorwurf ist knallhart: Urkundenfälschung.

Der Tanker mit dem Namen „Jin Hui“ wurde bereits am Sonntag von der Küstenwache in der Nähe von Trelleborg in Südschweden gestoppt. Laut dem schwedischen Zivilschutzminister Carl-Oskar Bohlin steht das Schiff auf der Sanktionsliste der EU, der Ukraine und Großbritanniens. Es besteht der Verdacht, dass es unter falscher Flagge unterwegs ist.

Kapitän im Kreuzverhör

Bei dem Schiff handelt es sich um einen 182 Meter langen Koloss, der aus der Türkei kam und unter syrischer Flagge fuhr. Sein Ziel? Völlig unklar. Der chinesische Kapitän wurde festgenommen und soll nun verhört werden. Das Schiff liegt derweil vor Trelleborg vor Anker.

Doch das ist nicht alles. Gegen den Kapitän wird zusätzlich wegen des Verdachts auf mangelnde Seetüchtigkeit seines Tankers ermittelt. Die Behörden nehmen den Fall sehr ernst.

So trickst Russland mit seiner Geister-Flotte

Mit Schiffen der sogenannten Schattenflotte versucht Russland, die von den westlichen Alliierten im Ukraine-Krieg verhängten Sanktionen zu umgehen. Schweden geht zuletzt verstärkt gegen diese mutmaßlichen Schiffe vor.

Für die schwedische Küstenwache ist es mit dem aktuellen Fall bereits das fünfte Mal in Folge, dass ein verdächtiges Schiff geentert wurde. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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