Rewe, Aldi und Co. Woher haben unsere Supermärkte ihre Namen?

Supermärkte-Namen

Rewe-Schriftzug an einem Rewe-Markt.

Jeder kennt sie und wahrscheinlich kaufen viele regelmäßig dort ein: Rewe, Aldi oder Lidl sind den Deutschen ein Begriff.

Doch haben Sie sich auch schonmal gefragt, woher die Märkte ihre Namen haben?

Hier kommt die Antwort:

Aldi

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Aldi wurde 1913 in Essen gegründet.

Aldi Nord und Aldi Süd sind zusammen nach Bruttoumsatz die erfolgreichsten Discounter-Konzerne weltweit. 

Gegründet wurden sie 1913 von Karl und Theo Albrecht. Daher kommt auch der Name: Albrecht Discount wurde mit Aldi abgekürzt.

Die Brüder übernahmen nach dem Zweiten Weltkrieg den Tante-Emma-Laden ihrer Mutter Anna in Essen.

1955, zehn Jahre nach der Gründung, hatte die damalige Albrecht KG schon 100 Filialen – alle in NRW.

Mittlerweile gibt es weltweit fast 10.000 Filialen.

Lidl

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Lidl betreibt Lidl ca. 11.250 Filialen in 27 Ländern und ist nach der Anzahl der Filialen der größte Discounter-Konzern weltweit.

Seit 1858 bestand in Heilbronn die Specerei- und Südfrüchten-Handlung von A. Lidl & Cie. 1930 trat Josef Schwarz in die Südfrüchte Großhandlung Lidl & Co. ein.

Das Unternehmen wurde in Lidl & Schwarz KG umbenannt und zügig zu einem Großhandel für den gesamten Lebensmittelhandel ausgebaut. Nachdem Lidl & Schwarz 1944 zerstört worden war, gelang der Wiederaufbau innerhalb von zehn Jahren.

Josef Schwarz starb 1977 im Alter von 74 Jahren. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Dieter das Unternehmen und eröffnete in Ludwigshafen am Rhein den ersten Discountermarkt. Um Wortspiele wie Schwarzmarkt zu vermeiden, besann er sich auf den alten Unternehmensnamen „Lidl“. 

Rewe

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Rewe wurde 1927 als Genossenschaft in Köln gegründet.

Rewe steht für „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“. Mit 14.814 Märkten ist Rewe der zweitgrößte deutsche Lebensmittelhändler hinter Edeka.

Die Rewe-Group gab 2008 bekannt, seine bundesweit 6000 Märkte und Reisebüros ab sofort komplett mit Ökostrom versorgen zu wollen. Damit ist der Konzern nach eigenen Angaben der größte Nutzer von Ökostrom in Deutschland.

Außerdem verzichtet Rewe auf Gentechnik und Plastiktüten. 

Edeka

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Die erste Edeka-Genossenschaft entstand bereits 1898. 1907 wurde die Zentraleinkaufsgenossenschaft gegründet, aus der später die Edeka Zentrale wurde.

Der Name Edeka steht für „Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin“.

Die Genossenschaft entstand 1898 und wurde mit E.d.K. für „Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler“ abgekürzt. 1911 wurden die Buchstaben E.d.K. durch die Bezeichnung Edeka ersetzt.

Tchibo

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Tchibo wurde 1949 von Max Herz und Cal Tchilling-Hiryan in Hamburg gegründet.

Max Herz und Carl Tchilling-Hiryan gründeten 1949 die Tchibo GmbH. Der Markenname Tchibo entstand aus dem Namen Tchiling und dem Wort Bohne.

Die beiden Gründer hatten die Idee, Kaffee per Post zu versenden. Max Herz leitete das Unternehmen bis zu seinem Tod im Jahr 1965.

Am 13. Oktober 1955 eröffnete in Hamburg die erste Tchibo-Filiale, in der die Kunden den Kaffee vor dem Kauf probieren konnten. Das Filialnetz wuchs in der Folgezeit schnell und dehnte sich auf ganz Deutschland aus. 

Insgesamt gibt es Tchibo mittlerweile in 15 Ländern.

DM

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DM wurde 1973 von Götz Werner in Karlsruhe gegründet.

Mit 3349 Filialen und 56.537 Mitarbeitern ist DM der größte Drogeriekonzern in Europa. Das erste Geschäft eröffnete der Firmengründer Götz W. Werner 1973 in Karlsruhe.

Die Abkürzung steht für „Drogeriemarkt GmbH & Co. KG“.

2008 übernahm Erich Harsch nach 27 Jahren Betriebszugehörigkeit die Geschäftsleitung und löste damit Firmengründer Werner ab. Götz Werners Sohn Christoph wurde 2011 in die Geschäftsführung aufgenommen.

Die Erklärungen finden Sie zusammengefasst auch nochmal oben im Video.

(sch)

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