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Es geht um ihre KinderPutins Geliebte: Neue brisante Details

Alina Kabajewa (hier 1998), einstige Olympiasiegerin in rhythmischer Sportgymnastik, soll heute zwei Söhne mit Wladimir Putin haben.

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Alina Kabajewa (hier 1998), einstige Olympiasiegerin in rhythmischer Sportgymnastik, soll heute zwei Söhne mit Wladimir Putin haben.

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Putins mutmaßliche Geheimfamilie lernt auch Deutsch: Neuen Recherchen zufolge erziehen westliche Nannys die Söhne des Kreml-Chefs.

Er hetzt gegen den Westen, führt Krieg gegen die Ukraine und nennt NATO-Staaten Russlands Feinde. Doch während Wladimir Putin öffentlich die westliche Welt verdammt, hat er im Verborgenen offenbar jahrelang Bürgerinnen und Bürger genau dieser Länder engagiert – um seine eigenen Kinder großzuziehen. Das berichtet das russische Investigativteam Systema, das zu Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) gehört.

Laut einem umfangreichen Datensatz aus Verträgen, E-Mails, Fotos und Berichten haben Putin und seine mutmaßliche Partnerin Alina Kabajewa – einstige Olympiasiegerin in rhythmischer Sportgymnastik und heute Trainerin – seit 2017 mindestens 20 ausländische Gouvernanten, Kinderbetreuerinnen und Sprachlehrer beschäftigt. Die meisten davon aus westlichen Ländern, darunter Deutschland, Großbritannien, Österreich, Irland und Neuseeland. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen dabei aus Deutschland. 

Putin-Kinder sollen vor allem Englisch und Deutsch lernen

Bei den Kindern handelt es sich laut Systema um Iwan (geboren 2015) und Wladimir (geboren 2019) – die beiden Söhne, die Putin und Kabajewa weithin zugeschrieben werden.

Weder Putin noch Kabajewa haben ihre Beziehung oder die Kinder je öffentlich bestätigt. Der Kreml schweigt bis heute.

Wladimir Putin begrüßt Svetlana Chorkina und Alina Kabajewa (rechts) im Jahr 2004.

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Wladimir Putin begrüßt Svetlana Chorkina und Alina Kabajewa (rechts) im Jahr 2004.

Die Aufgabe der westlichen Betreuerinnen und Lehrer: Die Jungen sollten Englisch und Deutsch auf dem Niveau „gebildeter Europäer“ erlernen – durch vollständiges Eintauchen in die jeweilige Sprache. Das ist besonders brisant, weil Putin immer wieder öffentlich westliche Werte als Bedrohung für Russland bezeichnet.

Einzige russische Angestellte laut den Dokumenten: eine Musiklehrerin, die Iwan mit Komponisten wie Sergej Prokofjew und Nikolaj Rimski-Korsakow vertraut machen sollte.

Strikte Verbote: keine LGBT-Themen

Die Verträge, die Systema vorliegen, enthalten ein strenges Regelwerk. So war es den Betreuern ausdrücklich verboten, „Themen rund um LGBT unter keinen Umständen“ anzusprechen. Eigene politische, religiöse oder weltanschauliche Ansichten durften ebenfalls nicht geäußert werden. Über sexuelle Themen durfte nur mit ausdrücklicher Genehmigung gesprochen werden.

Auch die Bewegungsfreiheit war massiv eingeschränkt. Eine 58-jährige Englischlehrerin mit irischem und britischem Pass durfte in ihrer Freizeit nicht einmal selbstständig einkaufen gehen. Sie wurde angewiesen: „Erstellen Sie eine Liste der Dinge, die Sie brauchen, und wir kaufen sie und geben sie Ihnen nach Behandlung mit Sicherheitsmitteln.“

Zusätzlich mussten alle Helfer täglich detaillierte Berichte über ihre Arbeit mit den Kindern einreichen und waren verpflichtet, absolutes Stillschweigen zu bewahren – keine sozialen Medien, keine Gespräche mit Außenstehenden.

Eine Betreuerin packt aus

Den Dokumenten zufolge verbrachten die Betreuerinnen und Betreuer den Großteil ihrer Zeit in einer abgelegenen Präsidentenresidenz bei Waldai, auf halbem Weg zwischen Moskau und St. Petersburg. Rund um das Anwesen wurden laut RFE/RL inzwischen 27 Luftabwehranlagen errichtet, darunter zahlreiche Pantsir-S1-Raketensysteme.

Eine der Betreuerinnen bestätigte gegenüber Systema ihre Tätigkeit – wusste aber nach eigenen Angaben nie, für wen sie arbeitete. Sie schildert die Atmosphäre so: „Wir erhielten unsere Anweisungen nur über Assistenten der Familie. Absolute Diskretion, Loyalität, Schweigen und Gehorsam wurden erwartet.“

Alina Kabajewa, Trainerin im Bereich rhythmische Sportgymnastik, beim Einzelfinale der Russischen Meisterschaften 2026 in Moskau. Kabajewa ist die mutmaßliche Partnerin des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

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Alina Kabajewa, Trainerin im Bereich rhythmische Sportgymnastik, beim Einzelfinale der Russischen Meisterschaften 2026 in Moskau. Kabajewa ist die mutmaßliche Partnerin des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Trotzdem beschreibt sie die Zeit als „außergewöhnliche Erfahrung“ und die Familie als „sehr großzügig“. Gleichwohl stellt sie klar: „Ich war nur eine Person, die Befehle und Anweisungen empfing.“

Das Gehalt war beträchtlich: zwischen 1.400 Euro monatlich im Jahr 2019 und bis zu 7.000 Euro – mehr als das Sechsfache des russischen Durchschnittslohns.

Wer organisierte das alles?

Hinter der gesamten Rekrutierung und Verwaltung der Betreuerinnen stecken laut den Systema-Dokumenten zwei Cousinen Kabajewas: Olesja Fedina und Jekaterina Golowatschowa. Beide ließen Anfragen von Systema unbeantwortet. Auch Kreml-Sprecher Dmitri Peskow und ein Vertreter Kabajewas reagierten nicht auf Anfragen.

Die in Berlin ansässige unabhängige Expertengruppe Data and Research Center (DARC) prüfte die Unterlagen und stellte fest, dass Zeitstempel und andere Merkmale der Dokumente keine Anzeichen von Fälschung oder anderen verdächtigen Details aufwiesen – wenngleich sich eine absolute Echtheitszertifizierung schwer aussprechen lasse. (mg)

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