Ankommen und sterben: Der US-amerikanische Geheimdienstchef legt offen, wie schnell russische Rekruten im ukrainischen Kampfgebiet ihr Leben verlieren.
Brutale Wahrheit für Putin„Russische Soldaten überleben nur 20 Minuten“ – massive Verluste

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Russische Soldaten nehmen im Juli in Donezk an einer Übung teil.
Es sind Zahlen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. John Ratcliffe, der Direktor des US-Geheimdienstes CIA, zeichnet ein grauenhaftes Bild von der Lage russischer Truppen in der Ukraine.
Sobald neue Kämpfer das Kampfgebiet betreten, haben sie eine geschätzte Überlebensdauer von nur noch 20 bis 30 Minuten.
Die Ursache für dieses Sterben ist eine neue Technologie. Bei einem Gipfel in Pennsylvania am Mittwoch erklärte Ratcliffe, dass diese Erkenntnisse mit Berichten aus der Ukraine übereinstimmen. Der Grund für die extrem kurze Überlebenszeit: „Das liegt daran, dass KI-gestützte Drohnen zu derart spezialisierten, kostengünstigen Tötungsmaschinen geworden sind.“ Das berichtet „Die Welt“.
Die Todeszone an der Frontlinie
Ein besonders hohes Risiko besteht in der sogenannten „Kill Zone“. Das ist ein bis zu 30 Kilometer breiter Korridor entlang der Front. In diesem Bereich schweben die Kämpfer wegen der ununterbrochenen Drohnenattacken in permanenter Lebensgefahr. Die ukrainischen Stellungen sind dort wegen Personalmangels oft weit verstreut. Im Gegensatz dazu versuchen russische Einheiten, in kleinen Trupps oder sogar allein in dieses Gebiet vorzudringen.
Die russischen Verluste sind gewaltig. Schätzungen von US-Behörden zufolge verliert Moskau wöchentlich etwa 7000 Mann. Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, hebt die Wichtigkeit der Drohnentechnik hervor. Seinen Angaben nach werden über 80 Prozent der gegnerischen Ziele mit Drohnen neutralisiert.
Zwar ist Russland bei der Anzahl der Truppen der Ukraine deutlich überlegen. Dennoch schafft es Kiew, die territorialen Erfolge Moskaus einzudämmen, was vor allem an neuen Entwicklungen bei diversen Angriffsdrohnen liegt. Der Konflikt hat sich von einem Bodenkampf zu einem Krieg aus der Luft entwickelt.
Um den technologischen Vorsprung zu festigen, wurde am Mittwoch eine Kooperation zwischen der EU und der Ukraine zur gemeinsamen Fertigung von Drohnen vereinbart. Gleichzeitig erwägen die USA, frische Gelder für die ukrainischen Drohnenprojekte bereitzustellen. Washington möchte sich zudem Zugriff auf die Technik verschaffen, die diesen KI-basierten Systemen zugrunde liegt. (red)

