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Eskalation im Nahen Osten:Droht uns jetzt der Gas-Schock? Uniper mit klarer Ansage

LNG-Terminal mit „Höegh Esperanza“ in Wilhelmshaven

Copyright: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Eine Tochtergesellschaft von Uniper kümmert sich um den Betrieb des ersten LNG-Terminals in Wilhelmshaven. (Archivbild)

Die Lage im Nahen Osten spitzt sich zu und viele Menschen in Deutschland fragen sich besorgt: Wird jetzt unser Gas knapp? Deutschlands größter Gas-Händler gibt eine erste Einschätzung.

Aufatmen bei Uniper, dem größten Gas-Großhändler Deutschlands: Trotz des Konflikts mit dem Iran gibt es laut eigener Aussage zurzeit keine unmittelbaren Beeinträchtigungen bei der Beschaffung von Flüssigerdgas. „Es sind keine LNG-Lieferungen aus der betroffenen Region geplant, die die Straße von Hormus passieren müssen“, ließ der Düsseldorfer Konzern auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) verlauten. Man verfolge die geopolitischen Vorkommnisse im Nahen Osten jedoch sehr genau.

Der Konzern stützt sich auf ein Beschaffungsportfolio, das unterschiedliche Lieferanten, langfristige Vereinbarungen und flexible Markt-Möglichkeiten umfasst, so Uniper. „Die Preisreaktion der Spotmärkte auf die veränderte globale Lage zeigt, wie wichtig langfristige und preislich abgesicherte Lieferverträge in einem diversifizierten Bezugsportfolio für die Gasversorgung von Deutschland und Europa sind.“ Uniper versorgt in Deutschland ungefähr 1.000 Kommunen und Industriefirmen mit Energie und entsprechenden Dienstleistungen.

Wichtige Gas-Route blockiert und Produktion gestoppt

Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet, ist gegenwärtig stark beeinträchtigt. Erschwerend kommt hinzu, dass das Gas- und Ölunternehmen Qatar Energy aus Katar nach Angriffen auf Anlagen die Förderung von Flüssigerdgas (LNG) ausgesetzt hat. Katar ist einer der global führenden LNG-Hersteller. Durch die Meerenge von Hormus werden laut Uniper-Angaben zwanzig Prozent der globalen Flüssigerdgas-Menge befördert. Dieses stammt hauptsächlich aus Katar.

(red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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