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Trick gegen hohe HeizkostenWarum Sie jetzt Vaseline auf Ihre Fenster schmieren sollten

Eine Frau steht am Fenster

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

Sind die Fenster dicht, funktioniert die Mechanik, gibt es Schäden? Nach der Heizperiode lohnt sich ein kritischer Blick auf die Fenster.

Ein simpler Trick für eure Fenster spart bares Geld.

Die Heizperiode ist zwar vorbei, doch der nächste Winter kommt bestimmt. Undichte Fenster sind dann nicht nur ärgerlich, sondern können richtig teuer werden, weil wertvolle Energie verloren geht. Außerdem kann Feuchtigkeit eindringen. Doch mit einem einfachen Trick könnt ihr vorsorgen – und braucht dafür nur etwas aus dem Badezimmerschrank.

Wie die dpa unter Berufung auf den Verband Privater Bauherren (VPB) berichtet, bleiben Fensterdichtungen deutlich länger elastisch und biegsam, wenn sie einmal im Jahr mit Vaseline eingefettet werden. So schließt das Fenster dicht ab und die Kälte bleibt draußen. Alternativ könnt ihr auch ein besonderes Fett aus dem Fachgeschäft nutzen.

Beschläge und Rahmen nicht vergessen

Doch nicht nur die Dichtungen brauchen Pflege. „Es empfiehlt sich zudem, einmal im Jahr die Mechanik der Fenster zu warten“, rät Andreas Garscha vom VPB. Die Beschläge sind durch das ständige Öffnen und Schließen großen Belastungen ausgesetzt. Etwas harz- und säurefreies Öl bewirkt hier Wunder und verlängert die Lebensdauer.

Habt ihr Holzrahmen, solltet ihr diese nach dem Winter auf Schäden prüfen. Blättert der Lack, muss er leicht angeschliffen und neu gestrichen werden. Bei größeren Schäden wie Rissen oder morschen Stellen raten die Verbraucherzentralen sogar zu einem kompletten Fenstertausch, da der Rahmen bis zu 30 % der Fensterfläche ausmacht und entscheidend für die Dämmung ist.

So einfach testet ihr eure Fenster

Seid ihr unsicher, ob eure Fenster dicht sind? Das lässt sich laut VPB ganz einfach testen. Haltet die Hand an das geschlossene Fenster. Spürt ihr einen Luftzug? Dann solltet ihr genauer hinschauen. Auch eine flackernde Kerzenflamme in Fensternähe ist ein klares Indiz für eine undichte Stelle.

Kleinere undichte Stellen lassen sich zwar kurzfristig mit Streifen aus Schaumstoff oder Dämmmaterial beheben. Doch Vorsicht: Ein zu starkes Abdichten ohne ausreichenden Luftaustausch kann das Schimmelrisiko in der Wohnung drastisch erhöhen. Im Zweifel solltet ihr das immer von einem Experten beurteilen lassen. Müssen neue Dichtungen her, empfehlen die Verbraucherzentralen Material aus Gummi statt einfacher Schaumstoffbänder. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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