Blutbad in der ukraine. In Kyjiw hat ein Schütze mehrere Menschen getötet und weiter verletzt.
BlutbadKlitschko bestätigt Tote und Verletzte – Täter nahm in Supermarkt Geiseln

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Vitali Klitschko, Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw, berichtet von Toten und Verletzten. Das Foto zeigt Klitschko im Juni 2025 in Frankfurt/Main.
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In der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw hat es ein Blutbad gegeben. Ein Angreifer tötete sechs Menschen. Bürgermeister Vitali Klitschko sprach zudem von neun Verletzten.
Inzwischen gibt es weitere Details. Laut Innenminister Ihor Klymenko wurde der Attentäter von Spezialeinheiten der Polizei erschossen, nachdem er sich mit Geiseln in einem Supermarkt verschanzt hatte.
Blutbad in Kyjiw: Angreifer nahm mehrere Geiseln
Medienberichten zufolge hatte der Mann zuvor im Stadtbezirk Demijiwka mit einem Schnellfeuergewehr auf Passanten geschossen. Später präzisierte das Innenministerium, dass der Täter mit einem halbautomatischen Gewehr schoss, für das er auch einen Waffenschein besaß.
Als die Polizei die Verfolgung aufnahm, flüchtete er demnach in einen Supermarkt. Versuche, Kontakt mit dem 58-Jährigen aufzunehmen, sind nach Angaben Klymenkos gescheitert. Daher sei das Geschäft gestürmt worden.
Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko betonte, dass der Täter gebürtiger Moskauer sei. Allerdings soll er Medienberichten zufolge die ukrainische Staatsbürgerschaft besitzen und lange im Donbass gelebt haben.
Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach den Angehörigen in einer Videobotschaft sein Beileid aus. Polizei und Geheimdienst seien dabei, die Hintergründe der Tat zu ermitteln. Selenskyjs Angaben nach sind sogar 14 Menschen verletzt worden. Die Zahl könne noch steigen, sagte er. Selenskyj erklärte, „alle Umstände“ der Gewalttat würden nun ermittelt. Er forderte eine „schleunige Untersuchung“. (dpa)
