NRW: Rekord bei Einbürgerungen! Köln mit irrem Zuwachs.
Kölner Pass-ExplosionZahl der Einbürgerungen verdoppelt sich – NRW-Rekord

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Im Jahr 2025 haben sich rund 76.000 Menschen in NRW einbürgern lassen. (Symbolbild)
Nordrhein-Westfalen meldet eine historische Marke! So viele Einbürgerungen gab es seit über 20 Jahren nicht mehr. Für das Jahr 2025 vermeldet das Statistische Landesamt IT.NRW nach ersten Auswertungen, dass 76.156 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger den deutschen Pass erhielten. Das ist eine Steigerung um 10,8 Prozent im Vorjahresvergleich und markiert den absoluten Höchststand seit Beginn der Statistik im Jahr 2000.
Ein Blick auf die Herkunftsländer zeigt: An der Spitze stehen ganz klar Menschen aus Syrien. Mit 18.567 ausgestellten Urkunden stellen sie fast ein Viertel aller neu Eingebürgerten. In der Rangliste folgen Personen, die ursprünglich die Staatsangehörigkeit der Türkei, des Iraks, Russlands und des Irans besaßen.
Irres Wachstum: Köln ist die unangefochtene Nummer 1
Eine rheinische Metropole sticht beim prozentualen Zuwachs besonders hervor: Köln. Die Domstadt verzeichnete eine Steigerung von unglaublichen 119,7 Prozent bei den neuen Staatsbürgerschaften. Weit dahinter rangiert der Hochsauerlandkreis, wo die Zahl ebenfalls kräftig um 82,8 Prozent zulegte.
Gesetzesänderung als Turbo für den deutschen Pass
Hinter diesem Trend stecken maßgebliche juristische Neuerungen. Ein im Juni 2024 in Kraft getretenes Staatsangehörigkeitsgesetz, das von der früheren Ampel-Regierung verabschiedet wurde, ist der Auslöser. Unter gewissen Bedingungen können Ausländer nun bereits nach fünf Jahren in Deutschland die Einbürgerung beantragen, anstatt der vorherigen acht Jahre. Ein weiterer zentraler Punkt ist, dass die doppelte Staatsbürgerschaft jetzt generell erlaubt ist.
Die Statistik verdeutlicht, wie viele Personen in Nordrhein-Westfalen und speziell in der Domstadt diesen Weg wählen, um hier eine neue, feste Heimat zu finden. (dpa/red)
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