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Mehrheit hat die Nase vollUmfrage zeigt: Große Mehrheit will strengere Regeln für E-Scooter

E-Scooter

Copyright: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Eine Mehrheit will strengere Regeln für E-Scooter. (Symbolbild)

E-Roller-Chaos: Eine Mehrheit fordert jetzt harte Regeln.

Sie stehen überall im Weg, werden zur Gefahr für Fußgänger und sorgen für massiven Frust in Köln und der Region. Eine neue Erhebung macht klar: Die meisten Leute haben genug von den E-Rollern und verlangen, dass endlich gehandelt wird.

Eine gewaltige Mehrheit der Bevölkerung fordert schärfere Vorschriften für den Einsatz von E-Scootern. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung hervor, die das Institut YouGov für den Sozialverband Vdk durchführte. Das Ergebnis ist eindeutig: 57 Prozent der Teilnehmenden sind der Meinung, dass zusätzliche Regeln hermüssen!

Fast jeder Fünfte für komplettes Verbot

Die Daten sind unmissverständlich: 18 Prozent der Befragten sprechen sich sogar für ein totales Aus der Roller aus. Ungefähr ein Drittel (36 Prozent) plädiert für eine „etwas stärkere“ Reglementierung, beispielsweise mit festen Abstellbereichen. Ein weiteres Fünftel (21 Prozent) verlangt sogar eine „deutlich stärkere“ Reglementierung. Für diese Erhebung wurden zwischen dem 23. und 26. Januar 2026 insgesamt 2.234 Personen über 18 Jahre interviewt.

Für den Sozialverband Vdk ist dieses Resultat ein „klarer Handlungsauftrag für die Politik“. Die Konsequenzen des wilden Parkens sind verheerend, wie VdK-Präsidentin Verena Bentele schildert: „Uns schreiben immer wieder Mitglieder, insbesondere blinde Menschen, die über Roller gestürzt sind und dann noch nicht einmal Schmerzensgeld erhalten.“

„Wer Geld verdienen will, hat auch eine Sorgfaltspflicht“

Bentele macht unmissverständlich klar: „Aber wer mit dem öffentlichen Raum Geld verdienen möchte, wie es die Anbieter von Leih-E-Scootern tun, hat auch eine Sorgfaltspflicht.“ An diesem Punkt müsse die Politik jetzt dringend handeln.

Wie passend: Der Bundestag debattiert am Donnerstag in einer ersten Lesung über einen Gesetzesvorschlag, der Verleiher und Nutzer stärker zur Verantwortung ziehen soll. Der Sozialverband befürwortet die vorgesehenen Anpassungen der Haftungsbestimmungen nachdrücklich. Der Grund: Momentan haben Unfallopfer und Geschädigte häufig keine Chance auf Entschädigung, da sie dem Fahrer eine Schuld nachweisen müssen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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