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Wirbel um Kanzler-AnrufRegierung korrigiert sich: Merz sprach nicht mit Kai Wegner

Friedrich Merz und Kai Wegner

Copyright: Bernd von Jutrczenka/dpa

Im März hatte es noch geheißen, Berlins Bürgermeister Wegner habe am ersten Tag des Stromausfalls auch mit Kanzler Merz gesprochen. (Archivbild)

Wirbel um Blackout: Der Kanzler-Anruf war eine Falschinfo.

Blackout-Wirbel in Berlin: Gab es den Kanzler-Anruf bei Wegner wirklich? Mitten im riesigen Strom-Chaos sollte Friedrich Merz (CDU) mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) gesprochen haben. Jetzt kommt raus: Das war eine Falschinformation!

Eine Sprecherin der Bundesregierung musste nun vorherige Auskünfte geraderücken. Als Grund für die Verwirrung wurde ein „Missverständnis in der Kommunikation“ genannt. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte sie: „Der Bundeskanzler war in die Kommunikation mit dem Regierenden Bürgermeister Wegner am 3. Januar 2026 zwar eingebunden, jedoch hat kein unmittelbares Gespräch oder Telefonat stattgefunden“.

Brisante Enthüllung kam durch Rechtsstreit ans Licht

Aufgedeckt hatte die Sache zuerst der „Tagesspiegel“. Die Zeitung berief sich auf Papiere, die im Rahmen eines Rechtsstreits mit dem Kanzleramt zum Thema Presserecht aufgetaucht waren. Das ist besonders heikel, denn noch am 17. März klang alles ganz anders. Damals hatte ein Sprecher der Bundesregierung auf eine dpa-Anfrage hin verkündet, es habe am 3. Januar diverse Gespräche von Wegner mit Kanzler Merz und auch mit Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) gegeben.

Von all diesen angeblichen Gesprächen ist jetzt kaum noch etwas übrig. Die Sprecherin stellte nun richtig: „Ein Gespräch mit dem Chef des Bundeskanzleramtes hat am 3. Januar stattgefunden. Zu anderen Mitgliedern der Bundesregierung jenseits des Bundeskanzleramtes liegen keine Informationen vor.“ Wegner selbst äußerte sich im Januar nur vage und sagte, er habe an dem Tag ab kurz nach 8.00 Uhr mit mehreren zuständigen Stellen telefoniert, unter anderem mit der Regierung des Bundes, dem Kanzleramt sowie dem Bundesinnenminister.

100.000 Berliner saßen im Dunkeln und Kalten

Der Hintergrund für dieses ganze Kommunikations-Chaos ist bitterernst. Vermutete Linksextremisten hatten am 3. Januar Feuer an einer wichtigen Kabelbrücke gelegt. Das Resultat: der längste Blackout, den Berlin seit dem Krieg erlebt hat. Im Südwesten der Metropole saßen 100.000 Menschen, verteilt auf 45.000 Haushalte, und über 2.000 Firmen teilweise tagelang im Dunkeln. Für viele bedeutete das auch: keine Heizung mitten im Winter. Erst am 7. Januar floss für alle wieder Elektrizität.

Wegners seltsamer Krisentag sorgt weiter für Rätsel

Für Bürgermeister Wegner ist die ganze Sache besonders heikel. Er stand schon während des tagelangen Stromausfalls massiv unter Beschuss. Der Grund: Am ersten Tag der Krise hatte er gegen Mittag für rund eine Stunde Tennis gespielt und dies anfangs nicht erwähnt. Sein exakter Tagesablauf vom Tag des Anschlags ist bis heute nicht vollständig geklärt.

Zwar verbrachte Wegner diesen Samstag laut Angaben der Senatskanzlei – abgesehen vom Tennis – in seinem Heimbüro, doch viele Details kamen erst durch Medienberichte ans Licht. Später entschuldigte sich Wegner für seine Kommunikationspannen. Doch die Spekulationen hören nicht auf. Die Medien rätseln weiter über seinen genauen Zeitplan an diesem Tag, denn eine offizielle Übersicht dazu wurde von der Senatskanzlei nie veröffentlicht. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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