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Der große Job-KahlschlagHohe Energiepreise kosten die Industrie mehr als 53.000 Jobs

Industriepark Höchst

Copyright: Andreas Arnold/dpa

Die Chemie-Industrie verbraucht besonders viel Energie. (Archivbild)

Job-Verluste, aber eine Branche stellt überraschend ein.

Deutschlands Industrie ächzt unter den hohen Energiekosten! Die Folge: Die Produktion bricht ein, Zehntausende verlieren ihre Arbeit. Neue Zahlen vom Statistischen Bundesamt belegen die dramatische Lage.

Seit Februar 2022 ist die Fertigung in besonders energiehungrigen Bereichen wie Chemie, Papier, Glas oder Metall um heftige 15,2 Prozent gesunken. Zum Vergleich: Die gesamte Industrie verzeichnete im gleichen Zeitraum nur einen Rückgang von 9,5 Prozent. Die Erhebung umfasst Daten bis einschließlich März dieses Jahres.

Zehntausende Stellen einfach weg

Dieser Einbruch bei der Herstellung hat bittere Konsequenzen für die Beschäftigten. Insgesamt sind in den energieintensiven Branchen rund 53.200 Arbeitsplätze verschwunden – ein Minus von 6,3 Prozent. Im März 2026 waren dort nur noch 794.400 Menschen angestellt.

Besonders schlimm hat es die Papierindustrie erwischt, die prozentual die meisten Jobs abbaute (minus 8,6 Prozent). Dicht dahinter rangiert die Metallerzeugung und -verarbeitung mit einem Stellenverlust von 7,1 Prozent.

Überraschung: Eine Branche boomt trotz Krise

Doch es gibt einen unerwarteten Gewinner in der Misere: die Mineralölverarbeitung. Raffinerien konnten ihre Produktion nicht nur halten, sondern sogar um satte 24,6 Prozent nach oben schrauben. Mehr noch: Es wurden sogar 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Besonders seit Januar 2026 legte die Branche kräftig zu.

Die energieintensiven Zweige sind die größten Strom- und Gasfresser der deutschen Wirtschaft. Sie verbrauchten im Jahr 2024 drei Viertel (75,6 Prozent) der gesamten Energie in der Industrie. Den größten Appetit hatte die Chemieindustrie mit 27,9 Prozent, gefolgt von der Metallerzeugung (23,7 Prozent). Die wichtigsten Energieträger waren Erdgas (26,3 Prozent), Mineralöl (21,0 Prozent), Kohle (18,1 Prozent) und Strom (15,2 Prozent). (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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