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„FEIGLINGE“Trump wütet gegen Nato-Partner – und schickt Tausende Soldaten

Satellitenaufnahme des Persischen Golfs

Copyright: -/The Visible Earth/NASA/dpa

Der Kampf um die Straße von Hormus dauert an. (Archivbild)

Trump nennt Nato-Partner „Feiglinge“, schickt mehr US-Soldaten.

Ein widersprüchliches Signal aus Washington: Präsident Donald Trump deutet zwar an, die Attacken im Iran zu reduzieren, doch gleichzeitig werden Tausende zusätzliche GIs in das Krisengebiet verlegt. Auf seinem Kanal Truth Social verkündete Trump zudem, Amerika sei kurz davor, seine Kriegsziele zu verwirklichen, wie die Nachrichtenagentur „dpa“ meldet. Einen heftigen Seitenhieb gab es für die Nato-Partner: Er nannte sie „Feiglinge“, da sie Washington bei der Absicherung der Straße von Hormus allein gelassen hätten.

Ohne Amerika wäre die Allianz nur ein Papiertiger, meint der Republikaner. Obwohl der militärische Konflikt praktisch „GEWONNEN“ sei, würden sich die Verbündeten nun über teures Öl beklagen, aber keine Unterstützung leisten. Trump legte nach: „Das wäre für sie so einfach und mit nur geringem Risiko verbunden. FEIGLINGE, das werden wir uns MERKEN!“

US-Präsident Trump

Copyright: Kyle Mazza, Kyle Mazza/TheNEWS2 via ZUMA Press Wire/dpa

Trump bezeichnet die Nato-Verbündeten als «Feiglinge».

Pentagon schickt massive Verstärkung

Laut Berichten des „Wall Street Journal“ schickt das Pentagon unterdessen drei Kriegsschiffe sowie zwischen 2.200 und 2.500 weitere Marines in die Nahost-Region. Darüber hinaus will der Sender CBS News aus internen Kreisen erfahren haben, dass das US-Verteidigungsministerium sogar einen Einsatz von Bodentruppen im Iran vorbereitet.

Es wird berichtet, dass Präsident Trump die Stationierung von Bodentruppen in dem Gebiet erwogen hat. Offen bleibt jedoch, welche Bedingungen erfüllt sein müssten, damit der Präsident grünes Licht für eine solche Operation gibt.

US-Airbase

Copyright: Boris Roessler/dpa

Das Pentagon entsendet laut US-Medienberichten Tausende weitere Soldaten nach Nahost.

Klare Ansage: Trump lehnt Feuerpause ab

Am Freitag zitieren amerikanische Medien Trump vor dem Weißen Haus mit einer unmissverständlichen Aussage: „Ich will keinen Waffenstillstand. Man schließt keinen Waffenstillstand, wenn man die andere Seite buchstäblich auslöscht“. Im Anschluss bekräftigte er auf Truth Social, Amerika sei nur noch einen Schritt von der Erreichung seiner Kriegsziele entfernt.

Zu diesen Zielen gehöre die Vernichtung der Raketenarsenale und der Rüstungsindustrie des Irans, ebenso wie die Neutralisierung der Marine und Luftwaffe. Ein weiteres Hauptanliegen sei es, unter allen Umständen zu verhindern, dass Teheran jemals Atommacht wird.

Irans Außenminister Araghchi

Copyright: Khalil Hamra/AP/dpa

Der Iran will nach Aussagen von Außenminister Araghtschi ein dauerhaftes Ende des Kriegs. (Archivbild)

Trotz Siegesparolen: US-Angriffe werden heftiger

Der amerikanische Präsident hatte jedoch bereits wiederholt behauptet, der Konflikt sei beinahe beendet. Wie die „New York Times“ dokumentierte, wurden die US-Attacken danach aber nur noch heftiger. Auch andere amerikanische Medien bestätigen, dass US-Jets ihre Attacken auf iranische Drohnen und Militärschiffe momentan ausweiten.

Unterdessen stellte Irans Außenminister Abbas Araghtschi klar, dass sein Land die Wasserstraße nicht blockiert habe und strebe „keinen Waffenstillstand, sondern ein vollständiges, umfassendes und dauerhaftes Ende des Kriegs“ an. Seit drei Wochen führen die USA und Israel Angriffe gegen den Iran durch. Im Gegenzug nimmt Teheran Israel sowie angrenzende Golf-Nationen ins Visier.

Eskalation: Iran attackiert offenbar US-Basis

Wie amerikanische Medien melden, soll der Iran eine Militärbasis im Indischen Ozean attackiert haben, die gemeinsam von den USA und Großbritannien betrieben wird. Der Stützpunkt auf der Insel Diego Garcia sei mit ballistischen Raketen beschossen worden, so die Berichte von CNN und dem „Wall Street Journal“, die sich auf hochrangige US-Quellen beziehen.

Vorangegangen war eine Warnung aus Teheran an den britischen Premier Keir Starmer, nachdem dieser Washington gestattet hatte, britische Basen für Attacken auf den Iran zu verwenden. Auf der Plattform X schrieb Außenminister Araghtschi, Starmer gefährde damit die Sicherheit seiner eigenen Bevölkerung.

Diego Garcia

Copyright: Uncredited/US Navy via AP/dpa

Der Iran hat US-Medienberichten zufolge einen von Großbritannien und den USA genutzten Militärstützpunkt auf den Chagos-Inseln angegriffen.

Derweil sprach Abolfasl Schekartschi, der Sprecher des iranischen Militärs, eine Drohung aus: Politische und militärische Feinde würden global verfolgt. Fortan würden für sie weltweit Ausflugsziele, Erholungsgebiete sowie touristische Zentren nicht mehr sicher sein. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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