Eine neue Untersuchung schlägt Alarm: Die Welt wird immer unfreier.
Demokratie in GefahrNeue Studie zeigt alarmierenden Trend weltweit

Copyright: Federico Gambarini/dpa
Laut einer Untersuchung unter 137 Staaten verliert die Demokratie an Boden. (Archivbild)
Ein Schock für die freie Welt: Die Demokratie verliert global an Boden, während autoritäre Regime auf dem Vormarsch sind. Diese besorgniserregende Entwicklung belegt der „Transformationsindex 2026“ von der Bertelsmann Stiftung (BTI), der die politische Situation in 137 Nationen genau unter die Lupe nahm.
Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet, sprechen die Zahlen eine klare Sprache: Mittlerweile werden 56 Prozent der untersuchten Staaten autoritär geführt. Eine krasse Umkehrung der Verhältnisse, denn vor zwei Jahrzehnten dominierten noch die Demokratien mit 55 Prozent. Stiftungsexpertin Sabine Donner äußerte gegenüber der dpa ihre große Beunruhigung über diesen Trend.
Harte und moderate Autokratien
Die Studie differenziert bei den insgesamt 77 Autokratien. Ein Drittel wird als moderat eingestuft, doch zwei Drittel gelten als „harte Autokratien, in denen Grundrechte vollständig missachtet werden“. In diese düstere Kategorie fallen Nationen wie Russland, China, aber auch Afghanistan, Iran, Nordkorea und Venezuela.
In diesen und anderen autokratisch geführten Staaten, so die Analyse, werden Freiheiten wie die für Versammlungen, Meinungsäußerungen und die Presse systematisch beschnitten. Erschreckend: In 54 Prozent der analysierten Länder genügen Wahlen nicht einmal den grundlegendsten demokratischen Anforderungen. Die Gewaltenteilung sowie eine unabhängige Justiz werden gezielt demontiert oder einfach ignoriert.
Studie schließt etablierte Demokratien aus
Der BTI-Index, der im Zwei-Jahres-Rhythmus erscheint, bewertet die Qualität von Demokratie, die Führung von Regierungen und die Marktwirtschaft. Ein spannendes Detail ist jedoch, welche Nationen in der Analyse fehlen: Insgesamt 23 als „wirtschaftlich hoch entwickelte und fest etablierte Demokratien“ geltende Länder wie Deutschland, Frankreich oder Großbritannien wurden bewusst ausgeklammert. Auch die Vereinigten Staaten sind nicht Teil der Untersuchung, obwohl die Fachleute gerade dort aktuell „eine Erosion der Demokratie“ feststellen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

