Nervenkrieg an Bahnhöfen!Drohungen in Bremen & Augsburg sorgen für Chaos

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Ein Anrufer hatte über den Zentralruf der Polizei mitgeteilt, Sprengstoff sei im Bremer Hauptbahnhof abgelegt worden.
Riesen-Aufregung für zahllose Bahnfahrer: Am Nachmittag wurden nach Drohanrufen gleich zwei wichtige deutsche Bahnhöfe evakuiert. Die große Frage für die Ermittler: Steckt da mehr dahinter?
Umfangreiche Polizeiaktionen legten den Zugverkehr an den Hauptbahnhöfen in Augsburg und Bremen lahm, was zu einer kompletten Sperrung führte. Obwohl die Behörden in beiden Städten inzwischen grünes Licht gaben, war das Durcheinander für Reisende und Pendler gewaltig.
Bremen: Roboter untersucht verdächtiges Paket
Ein anonymer Anrufer meldete sich am frühen Nachmittag bei den Bremer Behörden: Angeblich sei im Hauptbahnhof eine Bombe platziert. Das Gebäude wurde daraufhin umgehend evakuiert, niemand durfte mehr hinein. Wie die dpa meldete, wurde sogar eine Roboter-Einheit der Bundespolizei eingesetzt. Das Spezialgerät musste ein kritisches Objekt auf einem Gleis durchleuchten und prüfen.
Einsatzkräfte durchsuchten den gesamten Bahnhof, konnten aber zum Glück keine Explosivstoffe entdecken. Es gebe keine Bedrohung mehr, erklärte eine Sprecherin. Jetzt jagen die Fahnder den Verantwortlichen hinter dem Drohanruf.

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Spezialkräfte untersuchten das Gebäude in Bremen, Sprengmittel wurden nicht gefunden.
Die Situation sorgte für die Bahn und ihre Kunden für erhebliche Schwierigkeiten. Über Stunden war der Bremer Bahnhof für Züge weder erreichbar noch konnten welche abfahren. Selbst nach der Aufhebung der Sperrung gab es noch lange Wartezeiten von bis zu zwei Stunden.
Augsburg: Auch hier Entwarnung nach Suche
Eine beinahe identische Szene ereignete sich in Augsburg. Dort wurde der Hauptbahnhof ebenfalls am frühen Nachmittag aufgrund einer Drohung abgeriegelt und evakuiert. Beamte der Polizei in Bayern setzten Spürhunde ein, um das Areal abzusuchen.
Die beruhigende Mitteilung folgte nach gut einer Stunde: „Es wurde nichts Verdächtiges aufgefunden“, gaben die Einsatzkräfte über den Dienst X bekannt. Wenig später war der Bahnhof wieder zugänglich. Eine Sprecherin der Bahn ging davon aus, dass sich der Betrieb „zeitnah wieder normalisieren“ werde.
Ein Täter für beide Drohanrufe?
Jetzt stellt sich die entscheidende Frage: War das reiner Zufall? Oder verbirgt sich hinter den Anrufen dieselbe Person oder gar eine Gruppe? In Augsburg hielt sich ein Polizeisprecher zu einer möglichen Verknüpfung bedeckt. Man ermittle in alle Richtungen, wurde mitgeteilt. Laut Informationen der dpa wird auch in Bremen geprüft, ob eine Verbindung zwischen den beiden Taten besteht. (red)
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