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Schlag gegen Drogen-NetzwerkGroß-Razzia in NRW und Hessen – Ermittler finden Schusswaffe

Cannabis

Copyright: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Gruppierung soll Cannabis über den Luft- und Seeweg eingeführt haben. (Symbolbild)

Mega-Razzia gegen Drogen-Mafia: SEK stürmt 15 Anwesen

Drogen-Mafia im Visier der Fahnder! Ein Großeinsatz erschütterte am Dienstag (9. Juni 2026) die Szene. In Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus wurden 15 Anwesen von Spezialkräften gestürmt.

Die Operation erstreckte sich weit über die Landesgrenzen hinaus. Laut einer Mitteilung des Bundeskriminalamts (BKA) aus Wiesbaden gab es Durchsuchungen nicht nur in NRW, sondern ebenso in Hessen und Bulgarien. Dabei klickten für einen Verdächtigen die Handschellen. In Dinslaken wartet nun der Ermittlungsrichter auf ihn.

Was die Ermittlerinnen und Ermittler bei den Razzien fanden, ist brisant: Eine einsatzbereite Pistole, ein Bündel mit 20.000 Euro in bar sowie Drogen wurden konfisziert.

Drogen-Import über Schein-Firmen

Im Fadenkreuz der Justiz stehen nun insgesamt elf Personen. Die Verdächtigen sind zwischen 26 und 63 Jahre alt und stammen aus unterschiedlichen Ländern. Ihnen wird zur Last gelegt, im großen Stil mit Cannabis gedealt zu haben.

Die Methode der Gruppe war besonders hinterhältig: Ein komplettes Geflecht aus Unternehmen wurde laut BKA nur dafür errichtet, „um darüber erhebliche Mengen an Rauschgift aus Südamerika und Thailand auf dem See- und Luftweg illegal nach Deutschland einzuführen“. Eine Vorgehensweise, die sprachlos macht.

Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass die Organisation Millionenbeträge aus dubiosen Quellen außer Landes geschafft hat.

Weiterer Zugriff: Parallel agierende Gruppe im Visier

Das BKA erklärt, dass kriminelle Vereinigungen ständig auf die Aktionen der Polizei reagieren. „Dabei missbrauchen sie legale Strukturen und passen Einfuhrwege und Transportmodi an, um sich dem Zugriff nationaler Behörden zu entziehen.“

Und diese Einschätzung scheint sich direkt zu bestätigen: Ein ganz ähnlicher Zugriff gelang den Behörden noch am selben Dienstag. Bei einem separaten Verfahren wurden 27 Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Die Razzien fanden in Nordrhein-Westfalen, Hessen und den Niederlanden statt. Drei Verdächtige konnten dabei festgenommen werden. Ihnen wird eine fast identische Masche vorgeworfen – sie sollen aber Kokain geschmuggelt haben. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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