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Schock-Zahlen für NRWGewalt an Bahnhöfen verdoppelt – Kölner Hauptbahnhof ist Hotspot

Hauptbahnhof Düsseldorf

Copyright: Marcel Kusch/dpa

Die Kriminalität an NRW-Bahnhöfen ist deutlich gestiegen. (Archivbild)

Schock-Zahlen für Pendler: Gewalt an Bahnhöfen explodiert

Gewalt an NRW-Bahnhöfen explodiert! In nur fünf Jahren hat sich die Zahl der Taten mehr als verdoppelt. Das ist das schockierende Ergebnis einer Analyse des NRW-Innenministeriums, die auf eine AfD-Anfrage für den Landtag hin erfolgte. Die Statistik ist ein Schlag ins Gesicht für alle Pendler: Von 2.325 Gewaltdelikten im Jahr 2020 schnellte die Zahl auf 4.711 im Jahr 2025 hoch – ein Plus von 103 Prozent.

Und es kommt noch schlimmer: Bei Sexualstraftaten ist der Anstieg sogar noch dramatischer. Hier kletterte die Zahl von 169 Fällen (2020) auf 442 im vergangenen Jahr. Das ist eine Zunahme von unfassbaren 162 Prozent. Die Gesamtkriminalität wuchs im selben Zeitraum um 57 Prozent von 19.380 auf 30.490 Delikte.

Köln als trauriger Spitzenreiter

Besonders im Fokus: der Kölner Hauptbahnhof. Er ist der Kriminalitäts-Hotspot in ganz NRW und führte sowohl 2020 als auch 2025 die Negativ-Liste an. Während 2020 noch Düsseldorf auf Platz zwei lag, gefolgt von Essen, hat sich das Bild 2025 gedreht: Dortmund landete auf dem zweiten Rang, vor Düsseldorf und Essen. Münster belegte in beiden Jahren den fünften Platz, 2025 kamen dahinter Gelsenkirchen, Duisburg und Oberhausen.

Kleiner Lichtblick seit 2023

Immerhin gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer. Der Gipfel der Kriminalität wurde offenbar 2023 mit fast 37.500 Straftaten erreicht. Seitdem sind die Zahlen wieder rückläufig, was auch für Gewalt- und Sexualdelikte gilt.

Rätsel gibt die Zahl der Tatverdächtigen auf. Sie stieg vergleichsweise weniger stark an. Wurden 2020 noch 10.560 Verdächtige erfasst, waren es 2025 knapp 14.000 (plus 32 Prozent). Auch diese Zahl sinkt seit 2023 wieder. Unklar ist, ob der geringere Anstieg auf ein Problem mit Mehrfachtätern oder eine schlechtere Aufklärungsquote zurückzuführen ist.

Was steckt hinter den Schock-Zahlen?

Über die Ursachen für den massiven Anstieg wird bislang nur spekuliert. Eine Polizeisprecherin erklärte, dass durch die deutlich erhöhte Polizeipräsenz und schärfere Kontrollen vermutlich mehr Taten als früher überhaupt erst erfasst werden.

Zudem halten sich wegen mehr Bahnreisenden, aber auch wegen ständiger Verspätungen und Zugausfällen, einfach viel mehr Menschen an den Bahnhöfen auf. Bundespolizei und Bahn meldeten ebenfalls mehr Angriffe auf ihre Mitarbeitenden. Die Datenbasis schließt auch U- und S-Bahnhöfe mit ein. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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