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Der Traum vom Haus platztZahl der Neubauten in NRW auf dem niedrigsten Stand seit 2011

Wohnungsbau in NRW

Copyright: Rolf Vennenbernd/dpa

In NRW werden weniger neue Wohnungen gebaut als benötigt. (Archivbild)

Wohn-Albtraum in NRW! Der Traum vom Eigenheim platzt.

Wohn-Albtraum in NRW! Die Bau-Krise wird immer schlimmer und der Traum vom eigenen Haus platzt für Tausende. Die neusten Zahlen sind ein Schock für alle, die eine Bleibe suchen.

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Nordrhein-Westfalen verschärft sich dramatisch. Laut Landesstatistikamt IT.NRW wurden im Vorjahr lediglich 37.185 Wohnungen fertiggestellt. Das bedeutet einen Rückgang um 9,4 Prozent oder 3.840 Wohneinheiten. Einen so niedrigen Stand gab es zuletzt 2011 (34.442), wobei Umbauten bereits mitgezählt sind.

Besonders der Traum vom Eigenheim leidet. Bei Einfamilienhäusern gab es einen herben Absturz von beinahe 14 Prozent, was nur noch 6.345 neuen Objekten entspricht. Noch düsterer ist die Bilanz bei Zweifamilienhäusern mit einem Minus von fast einem Fünftel auf 2.074 Einheiten. Lediglich der Bau von Mehrfamilienhäusern zeigte sich stabiler, hier sanken die Fertigstellungen nur um 4 Prozent auf 21.575 Wohnungen.

Genehmigungen brechen ein: Das ist der Hauptgrund

Diese Talfahrt ist bereits die zweite nacheinander. Laut den Statistikern ist die Ursache klar: die stark gesunkene Anzahl an erteilten Baugenehmigungen. Die Entwicklung ist alarmierend: Im Jahr 2020 gab es noch grünes Licht für 61.849 Wohnungen, 2025 waren es bloß 44.905. Ein schwacher Trost: Dieser Wert lag immerhin leicht über dem des Vorjahres (40.554).

Dieses Bau-Dilemma ist kein alleiniges Phänomen in NRW, ganz Deutschland ist betroffen. Seit Jahren kommt der Wohnungsbau kaum voran. Die Hauptursachen sind explodierende Baukosten und stark angestiegene Zinsen. Das hat zur Folge, dass viele Privatleute ihre Bauvorhaben auf Eis legen und sich auch Investoren zunehmend zurückhalten.

Studie enthüllt: Dramatischer Mangel von 376.000 Wohnungen in NRW

Eine Untersuchung des Pestel-Instituts legt das ganze Ausmaß der Krise offen. Bundesweit gibt es ein Defizit von rund 1,4 Millionen Wohnungen, davon entfallen allein 376.000 auf Nordrhein-Westfalen. Um diese Lücke zu schließen, wäre es nötig, in NRW bis 2030 jedes Jahr circa 94.000 Wohnungen neu entstehen zu lassen.

Von der Bundesregierung soll nun ein „Bau-Turbo“ kommen. Der Plan sieht vor, Genehmigungen zu beschleunigen und so den Wohnungsbau anzukurbeln. Zusätzlich wurden Förderungen für energieeffizientes Bauen wiederbelebt.

Ein kurzer Hoffnungsschimmer kam vom Statistischen Bundesamt: Im ersten Quartal erhöhte sich die Zahl der Baugenehmigungen um fast 15 Prozent. Doch die Aussicht auf eine Erholung wird durch den Iran-Krieg bereits wieder getrübt. Baumaterialien sind teurer geworden und die Furcht vor steigender Inflation hat auch die Zinsen für Baukredite spürbar in die Höhe getrieben. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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