Drogenrazzia in Siegburg Koks gab es in der Spielhalle – fünf Festnahmen

Razzia Siegburg

Pistolen, Drogen, Dealgeld: Die Polizei konnte umfangreiches Beweismaterial sichern. 

Siegburg – Wer im Rhein-Sieg-Kreis Koks kaufen wollte, ging in die Spielhalle…

Jetzt setzte die Polizei dem krassen Drogenhandel einer fünfköpfigen Bande ein Ende: Großrazzia mit SEK-Einsatz!

Drogenrazzia in Siegburg: Handel lief in Spielhallen, aber auch in Cafès ab

Seit August 2019 hatten sich die Hinweise gehäuft, dass in mehreren Spielhallen und Cafés im Kreis mit illegalen Drogen gehandelt wird. Die Kripo richtete daraufhin die Ermittlungsgruppe „EG Magic“ ein.

Im Visier: zwei Männer (25, 50) aus Siegburg und drei Frauen (34, 36, 48) aus Georgien, die unangemeldet beziehungsweise unter falschen Personalien in Siegburg leben. Als sich der Verdacht gegen das Quintett erhärtete, schlugen die Fahnder zu.

Drogenrazzia in Siegburg: Fahnder schlugen am Morgen des 31. Januar zu

In den frühen Morgenstunden des 31. Januar durchsuchte ein Großaufgebot der Polizei mehrere Wohnungen, Cafés und Spielhallen in Siegburg und Sankt Augustin. Weil es Hinweise gab, dass einer der Verdächtigen im Besitz von scharfen Waffen ist, wurden die Kräfte vom SEK Köln unterstützt.

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Auch 240 Verkaufseinheiten Kokain fanden die Ermittler. 

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Die Ermittler sicherten umfangreiches Beweismaterial. Darunter eine scharfe Pistole, zwei Gaspistolen, mehr als 240 Verkaufseinheiten Kokain, rund ein Kilo Marihuana sowie mehr als 50.000 Euro mutmaßliches Drogengeld.

Die beiden Männer und drei Frauen wurden festgenommen. Der Richter schickte alle fünf in Untersuchungshaft. (iri)

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