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Krasser VorstoßNeues Transfergerücht um El Mala: Bundesligist geht in die Vollen

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Ein Abgang von Said El Mala in die Premier League ist erst einmal vom Tisch. Doch jetzt plant ein Bundesligist, in den Poker einzusteigen.

Beim 1. FC Köln will man Said El Mala (19) möglichst für 50 Millionen Euro und mehr verkaufen. Doch aktuell liegen dem FC keine konkreten Angebote vor. Das könnte sich bald ändern!

Nach Informationen von EXPRESS.de plant die TSG Hoffenheim einen krassen Vorstoß bei den El Malas! Said soll die Profis verstärken, Bruder Malek (21) soll ebenfalls geholt und zunächst in der zweiten Mannschaft in der 3. Liga eingesetzt werden.

TSG Hoffenheim will Said und Malek El Mala vom 1. FC Köln holen

Dem Vernehmen nach wollen die Kraichgauer ein großes Paket schnüren und die El Malas mit einem hohen Handgeld, üppigem Gehalt und langfristigem Vertrag locken. Ob das mögliche Angebot, das dem FC unterbreitet werden soll, an die 50-Millionen-Vorstellung heranreichen wird, wird sich dann zeigen.

Auf der Plattform X verbreitete sich das Gerücht schnell. Am Nachmittag reagierte die TSG Hoffenheim in einem X-Kommentar mit einem Wortspiel: „Said langer Zeit nicht mehr so eine Transfer-Ente gelesen.“ Über einen Transfer wurde ja auch nie berichtet … Die Fans jedenfalls diskutieren munter über das El-Mala-Gerücht in Hoffenheim. Einer schreibt: „Wieso nicht? Wäre ein Mega-Transfer.“ Ein anderer Fan meint auf X: „Die Ente quakt aber laut!“

Ein derartiges Vorgehen eines Bundesligisten ist ziemlich ungewöhnlich. Normalerweise geben Vereine zu Transfergerüchten keinen Kommentar ab. Die Aussage der Hoffenheimer kann man also auf die eine oder andere Weise deuten. 

Die TSG beendete die Saison äußerst zufrieden. Zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte spielt der Klub nach Platz fünf in der kommenden Spielzeit international. Die Mannschaft von Christian Ilzer hat sich für die Europa League qualifiziert. 61 Punkte bedeuteten die zweitbeste Ausbeute der Vereinshistorie. In der Bundesliga und in Europa möchte man jetzt weiter angreifen. Mit Said El Mala? EXPRESS.de hat das Gerücht aus dem näheren FC- und Hoffenheim-Umfeld gehört. Laut Verein soll da erst einmal nichts dran sein.

Für die Familie könnte ein krasser Vorstoß aus Hoffenheim ein gangbarer Weg sein. Dem Vernehmen nach ist der Schritt in die Premier League noch eine Nummer zu groß in der jungen Karriere. Auch deshalb soll Mutter Sabrina das konkrete Angebot aus Brentford letztlich abgelehnt haben. Zudem wäre es nicht einfach gewesen, Bruder Malek ebenfalls in Brentford unterzubekommen. Rein sportlich wäre es ein Schritt nach vorn: Said könnte in einem Bundesliga-Top-Klub und in der Europa League weiter wachsen. Großer Haken: Hoffenheim hat im Vergleich zum 1. FC Köln keine Strahlkraft, kaum Charme, keine Fanmassen und keine Wucht.

Finanzgeschäftsführer Philipp Türoff weiß, was alles auf die El Malas einprasselt: „Wir sprechen natürlich auch mit der Familie. Für die ist das auch ein kometenhafter Aufstieg. Da muss man auch mal schauen, was sie alles für Geräusche wahrnehmen – nicht nur öffentlich, sondern auch auf allen anderen Kanälen.“

Das Angebot aus Hoffenheim würden sie sich sicherlich anhören. Die Familie gründete im Februar 2026 die El Mala Vermögensverwaltungs KG mit Sitz in Krefeld. In der Kommanditgesellschaft laufen nun alle Fäden zusammen, was die finanzielle und geschäftliche Verwaltung der Fußballerkarrieren angeht. Sabrina leitet als Gesellschafterin die Geschäfte und plant hinter den Kulissen die Karriere ihrer Söhne. Nach Informationen von EXPRESS.de könnte auch ein Wechsel in der Bundesliga zu Borussia Dortmund denkbar sein.

Doch jetzt will erstmal Hoffenheim in den Poker einsteigen. Im Familienumfeld soll Geschäftsmann Kerem Bul (spielte mit Vater Mohammed El Mala bei den Alten Herren im Linner SV) mithelfen. Er soll auch Beziehungen zu Berater Roger Wittmann pflegen. Dessen Berateragentur Rogon pflegt seit Jahren beste Beziehungen zu SAP-Gründer Dietmar Hopp. Der 86-jährige Milliardär verhalf der TSG als Mäzen zum Aufstieg im Profifußball.

Die Agentur Rogon betreute auch den Ex-Kölner Tim Lemperle, der in der vergangenen Saison ablösefrei zur TSG wechselte. Bei den Verhandlungen zwischen dem FC und Köln hatte es Zoff gegeben.

Lemperles Berater Dusan Jevtic von der Agentur Rogon, hatte ein Gespräch abgebrochen, weil der damalige Geschäftsführer Christian Keller nicht dabei war (er war bei einem DFL-Termin in Frankfurt). Jevtic musste sich damals zunächst mit Thomas Kessler begnügen. „Als ich davon hörte, bin ich gegangen. Das Gespräch mit Thomas Kessler war bis dahin zwar angenehm. Aber wenn derjenige, der am Ende entscheidet, anscheinend keine Lust hat, über Tims Zukunft zu sprechen, kann das Interesse des 1. FC Köln an einer Verlängerung nicht besonders groß sein.“

Ob sich der FC bald wieder mit der Rogon-Agentur an einen Tisch setzen muss, um über El Mala zu sprechen, wird sich zeigen.

Auf diesem Kunstrasenplatz (Foto vom 12. Juni 2026) soll das neue Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln ab Anfang 2027 gebaut werden.
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